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Wedel neu entdeckt – die Stadt mit frischem Wind

Wedel, Stadt Wedel
Wedel überrascht an vielen Ecken. (Foto: Klönschnack)

Zugegeben, den Spruch „Wedel – die Stadt mit frischem Wind“ hat sich nicht unsere Redaktion ausgedacht. Viel mehr ist das der offizielle Slogan der Stadt Wedel. Und tatsächlich ist die Elbvorstadt für die ein oder andere Überraschung gut…

Wedel wird gerne als eines der Elbvororte von Hamburg gezählt, lange musste die 32.000 Einwohner große Stadt sogar den Zusatz Holstein dulden. Doch damit ist seit 1993 nun Schluss.  Heute präsentiert sich die Stadt an der Elbe selbstbewusst – und zwar nicht bloß im Windschatten von Hamburg, sondern durchaus mit eigenem, frischen Wind. Denkt man an Wedel, denkt man vor allem an die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft. Man könnte sogar soweit gehen und sagen, dass Hamburg ohne Wedel nicht das wäre, was es heute ist. Als Tor zum Hamburger Hafen begrüßt die Einrichtung am Schulauer Fährhaus jedes größere einlaufende Schiff mit der jeweiligen Nationalhymne.

Ernst Barlach – ein Sohn dieser Stadt

Wedel hat in seiner langen Geschichte auch einige Prominente hervorgebracht. So ist der berühmte Bildhauer Ernst Barlach hier geboren und auch neuzeitliche Persönlichkeiten wie die Sängerin Oceana oder der Seriendarsteller Dennis Grabosch sind hier aufgewachsen. Ebenfalls stehen Legenden wie Peter Frankenfeld und Fußballprofi Thomas Seeliger unmittelbar mit der Stadt in Verbindung. Die aber vielleicht berühmteste Person dieser Stadt dürfte der Wedeler Roland sein. Er ist 4,50 Meter groß und steht aus Sandstein gemeißelt auf dem Marktplatz. Er wurde bereits 1558 errichtet und steht seit jeher für die Markt- und Handelsfreiheit.

Theater, Strandcafés & Co.

Wirft man einen Blick auf das Kulturangebot der Stadt Wedel, möchte man keinen Grund finden, in das benachbarte Hamburg zu fliehen. Das Theaterschiff Batavia, zahlreiche Museen und Veranstaltungen wie das Hafenfest, das Musikfestival „Pianos an der Elbe“, der traditionelle Ochsenmarkt, die Wedeler Kulturnacht und das monatlich im Bier- und Wein-Comptoir stattfindende Poetry-Slam belegen die kulturelle Bedeutung Wedels. Daneben sorgen eine Reihe von Strandcafés, wie etwa das 28 Grad, für echtes Urlaubsfeeling im Sommer.

Die Zukunft der Stadt Wedel

Der wirtschaftliche und demografische Wandel geht auch an Wedel nicht unbemerkt vorbei. Mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept will sich die Stadt nun wappnen. So sollen 2016 die Bauarbeiten für den sogenannten BusinessPark Elbufer beginnen. Ein umstrittenes und viel diskutiertes Projekt, über das auch der Klönschnack bereits berichtet hat. Darüber hinaus sollen aber auch Aspekte wie Wohnqualität, Radverkehr, Tagestourismus und Wedel als Innovationsstandort berücksichtigt werden.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch