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Städtische Obstbäume zum selber ernten

Eine Obstkarte weist den Weg (Foto: Stadt Wedel – Kamin)

Wedel. Die Stadt Wedel hat auf der offiziellen Homepage eine Karte veröffentlicht, auf der Städtische Obstbäume eingezeichnet sind, an denen Bürger ganz legal selber ernten können. Darunter sind Obst- und Nussbäume, Beerensträucher und Esskastanien. 

Leckere Früchte direkt vor der Haustür, pflücken ist hier gern gesehen – zumindest bei den städtischen Obst- und Nussbäumen, Beerensträuchern und Esskastanien. Deshalb hat der Fachdienst Bauverwaltung eine Übersichtskarte aller städtischen Obstbäume erstellen lassen, welche selbst abgeerntet werden dürfen. Diese ist ab sofort auf Wedel.de zu finden.

Die Übersichtskarte der städtischen Obstbäume

Die Karte enthält ein Verzeichnis darüber, welche Arten von Obstbäumen und -sträuchern in Wedel zu finden sind. Die Standorte, an denen sich die rund 100 städtischen Bäume mit den schmackhaften Früchten befinden, sind auf der Karte mit Hilfe kleiner Symbole, die die Frucht des jeweiligen Baumes darstellen, gekennzeichnet.

Zu den Früchten, die geerntet werden können, gehören verschiedene Obst- und Beerensorten, sowie Esskastanien und Walnüsse. Viele der benannten Bäume und Sträucher liegen im Bereich des Autals entlang der Kleingärten sowie im Steinweg, der Bäckerstraße und Ernst-Barlach-Straße, am Marinedamm und am Jörg-Balack-Weg.

Die Stadt Wedel bittet um Achtsamkeit beim Abernten der städtischen Bäume, damit beim Pflücken keine Äste beschädigt werden. Wer sich selbst eine Leiter mitbringen möchte, für den gilt: Pflücken auf eigene Gefahr. Außerdem gilt der Hinweis, dass es sich bei den auf der Karte aufgeführten Bäumen, teilweise um junge Bäume handelt, deren Ertrag derzeit noch etwas geringer ausfallen könnte. Wenn sich zudem Obstbaumkenner finden, die über die jeweilige Reife- und Ernteperiode der städtischen Obstbäume Bescheid wissen, können diese Angaben noch auf der Karte ergänzt werden. Da es sich bei den Bäumen zum Beispiel um alte Apfelsorten handelt oder die Lieferanten bei Pflanzung keine detaillierten Auskünfte zu den Fruchtsorten mitgeliefert haben, fehlen diese Angaben bei einigen Bäumen. Hinweise nimmt Annette Lomberg per E-Mail unter a.lomberg@stadt.wedel.de oder telefonisch unter 04103/703 53 18 gerne entgegen.

„Wedel im Wandel“

Den Anstoß zu dieser Karte erhielt der Fachdienst durch Anfragen der Initiative „Wedel im Wandel“ im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Wedel is(s)t regional“. Die Initiative hatte angefragt, wo in Wedel geerntet werden darf. Bei „Wedel im Wandel“ handelt es sich um eine Gruppe ehrenamtlicher Bürger aus Wedel und der näheren Umgebung, die sich für ein nachhaltiges Wedel einsetzen. Sie verfolgen verschiedene Projekte, darunter zum Beispiel Gemeinschaftsgärten, erneuerbare Energien, Teilen und Tauschen, Regionalwährung und ein plastikfreieres Leben. Sie organisieren verschiedene Treffen und Aktionen, das nächste Mal errichten sie am 28. August 2018 auf dem Spielplatz am Hans-Böckler-Platz zwei Hochbeete mit Kräutern und Gemüse in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Wedel e.V. und der Stadt Wedel. Wer zudem im eigenen Garten zu viel Obst oder Gemüse übrig hat, für den gilt das Angebot, sich bei „Wedel im Wandel“ zu melden.

Über Louisa Heyder