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„Une affaire française“ – Das Elbphilharmonie Orchester in der Laeiszhalle

Philippe Jaroussky Foto: Simon Fowler

Hamburg. Am 9. September 2016 präsentiert um 19 Uhr die Laeiszhalle die Opening Night des Elbphilharmonie Orchesters. Chefdirigent Thomas Hengelbrock unternimmt mit seinen Musikern, dem diesjährigen Artist in Residence Countertenor Philippe Jaroussky und Sopranistin Karina Gauvin eine Reise durch die Epochen der französischen Musikgeschichte – vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. 

Klangpoesie, Leichtigkeit und Charme. Oder, wie es Claude Debussy formulierte: „Clarté, Eleganz, einfache Deklamation“ – das sind die Attribute, mit denen man die französische Musik seit Jahrhunderten assoziiert. In der Opening Night dreht sich zur Saisoneröffnung 2016 alles um die „Grande Nation“.

Ausgangspunkt für die musikalische Tour de France sind dabei Instrumentalsätze, Arien und Chornummern aus der Tragédie lyrique „Dardanus“ des Barockkomponisten Jean-Philippe Rameau – „reinste französische Tradition“, wie Debussy bemerkte.

Im Mittelpunkt des zweiten Konzertteils steht mit Marc-André Dalbavies „Sonnets de Louise Labé“ dann ein Werk unserer Zeit, das erklärtermaßen auf dem Impressionismus von Debussy und Ravel basiert. Der Komponist schrieb das Stück 2008 eigens für Philippe Jaroussky.

Kontrastiert werden Dalbavies sensible Vertonungen von Gedichten des 16. Jahrhunderts von Jacques Iberts entfesseltem Orchester-Tanz „Bacchanale“ – dem Werk eines weiteren Mittlers zwischen Tradition und Moderne.

Das letzte Wort der Opening Night aber behält Jacques Offenbach mit seinen satirischen, wild überbordenden Operetten – Paradebeispiele jener typisch französischen „Leichtigkeit, ohne die das Leben unerträglich wäre“ (Francis Poulenc).

Das Konzert ist außerdem live zu hören auf NDR Kultur.

Karten im NDR-Ticketshop unter Telefon 44 19 21 92 oder online unter www.ndrticketshop.de

Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz

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