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Holzdruck-Technik wie bei Hans Förster

Hans Försters "Gemüseewer an der Dove-Elbe" um 1905–1915, Sammlung des Altonaer Museums (Foto: Michaela Hegenbarth)

Altona. In der Reihe „Blicke in die Sammlungen“ ist im Altonaer Museum eine Auswahl aus dem umfangreichen Nachlass des Hamburger Malers, Grafikers und Schriftstellers Hans Förster (1885–1966) zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung können Besucher am 26. November 2017 um 15 Uhr eine der seltenen Vorführungen zur Technik des Holzdrucks erleben. 

Försters Holzdrucke, Feder-, Tusche-, Aquarell- und Bleistiftzeichnungen, aber auch seine Publikationen, entstanden überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ermöglichen einen besonderen Einblick in das städtische und ländliche Leben in und um Hamburg. Der Künstler setzte sich sehr intensiv mit der materiellen Kultur der ländlichen Umgegend Hamburgs auseinander. Sein Oeuvre ist geradezu ein Zeugnis seiner tiefen Verbundenheit mit der Region und ihren Bewohnern.

Nach einer Führung mit der Kuratorin Dr. Verena Fink durch die Ausstellung findet eine Druckvorführung zu Försters Farbholzschnitten statt, mit denen der junge Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt wurde. Mit den Original-Druckstöcken wird an diesem Nachmittag die Technik des japanischen Farbholzschnitts demonstriert. Die Vorführung von Anne von Karstedt und Artur Wiener verspricht schon alleine deshalb spannend zu werden, weil von diesem Druckstock bisher nur wenige Nachdrucke gemacht wurden.

Im Rahmen der Veranstaltung können außerdem der Kalender mit den schönsten Förster-Motiven und der in diesem Jahr erschienene Katalog „Hans Förster. Hamburger Maler, Grafiker, Schriftsteller und rastloser Kunstwanderer“ erworben werden.

Altonaer Museum
Museumstraße 23, Altona

Über Louisa Heyder