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Infektionslage in Hamburg stabil – Senat beschließt weitere Öffnungen

Der Drei-Phasenplan des Senats der Stadt Hamburg. Phase drei hat begonnen. Der nächste Öffnungsschritt betrifft die Kitas.
Der Drei-Phasenplan des Senats der Stadt Hamburg. Phase drei hat begonnen. Der nächste Öffnungsschritt betrifft die Kitas.

Am Freitag hat der Hamburger Senat weitere Öffnungen beschlossen. Die Hamburgische Politik folgt damit ihrem Drei-Phasen-Plan zur Normalisierung des öffentlichen Lebens. Dieser umfasste in Phase zwei unter anderem die Öffnung der Außengastronomie zum 22. Mai – unter bestimmten Auflagen.

Mit Beginn der dritten Öffnungsphase wurde heute in den Schulen Hamburgs der Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Das heißt, alle Schüler können wieder täglich und gemeinsam am Unterricht teilnehmen. Eine Präsenz-Pflicht liegt noch nicht vor. Ausgenommen sind auch Kinder und Jugendliche die eine Vorerkrankung haben oder mit vorerkrankten Personen in einem Haushalt leben.

Die 7-Tage-Inzidenz lag heute Morgen bei 24,8. Sollte die positive Entwicklung anhalten, werden die nächsten Öffnungen in Kraft treten. Damit könnten beispielsweise am 7. Juni die Kitas wieder in den Regelbetrieb gehen.

Weitere Öffnungen

  • Erweiterung Kontaktbeschränkung auf 5 Personen ohne Haushaltsbegrenzung
    • (Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet)
  • Regelbetrieb in Kinderbetreuung ab 7. Juni,
  • Präsenzunterricht für alle Klassenstufen ab 31. Mai,
  • Mehr Präsenz an Hochschulen,
  • Beherbergung kann 60% der Kapazitäten öffnen
    • (negativer Schnelltest alle 72 Stunden, (digitale) Kontaktnachverfolgung, Indoor-Gastronomie nur für Gäste, Maskenpflicht abseits persönlicher Gästebereiche)
  • Kreuzfahrtschiffen können ab 11. Juni wieder im Hafen abgefertigt werden
    • (vor dem Boarding: PCR-Test, ansonsten gleiche Regeln wie für Beherbergung)

Öffnet die Innengastronomie schon bald?

Der Hamburger Senat wird auf Grundlage des Infektionsgeschehens am 1. Juni entscheiden, ob Öffnung der Innengastronomie bereits vorzeitig – also vor Mitte Juni – möglich sind.

Vorkommnisse, wie an Reeperbahn und Schanze am Wochenende, trüben diese Aussicht jedoch. Hierzu die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank gegenüber dem Hamburger Abendblatt: „Das war eine rücksichtslose Massenparty mit Potenzial für ein Corona-Superspreaderevent.“ Am Wochenende haben tausende Besucher die Schanze und die Reeperbahn besucht. Es kam vermehrt zu Verstößen gegen die Corona-Regeln. Die Polizei meldete Angriffe gegenüber den Einsatzkräften, die unter anderem eine Karaoke-Party auflösen mussten.

Weitere Infos finden Sie in der Grafik und online unter: www.hamburg.de/coronavirus/15104666/2021-05-28-senat-beschliesst-weitere-oeffnungen

Über Michael Wendland