27. April 2018
Magazin

Körper // Ich

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MELDUNGEN 

Stadtkultur

Sprechwerk
Körper // Ich

FOTO: SPRECHWERK
FOTO: SPRECHWERK
Das Tanztheaterstück des The Current Dance Collective fragt, welche Rolle unser Körper für unsere Identität spielt.

In der Zeit der Globalisierung und der Migration wandeln sich die Begriffe Heimat und Herkunft permanent. Die Choreografie „Körper// Ich“ stellt hierbei den Körper in den Mittelpunkt. Was spürt er und was bedeutet das für die Identität seines Trägers? Dabei stellt die Choreografin Suse Tietjen die Frage, inwieweit eine Vielzahl an Identitäten und Körpern eine neue, gemeinsame Identität, einen kollektiven Körper formen kann.

Der Körper wird hierbei als Landkarte der menschlichen Erfahrung verstanden, in den sich die Spuren des Politischen und des Sozialen genauso einschreiben wie die erlebten und durchbrochenen Grenzen der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Die vier Tänzer werden die Diskussion um Themen wie Nation, Migration und Integration, Bürgerschaft und Kommunikation mit ihren eigenen Erfahrungen verdichten.

Premiere am Fr., 25. Mai, 20 Uhr, Sprechwerk, Vvk. € 19,40, zzgl. Gebühr, Ak € 21

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KONZERT
Hyleen – Neo-Soul, Jazz, Hip-Hop

Groove über alles! Für die hochtalentierte 27-jährige Künstlerin aus Südfrankreich lässt sich die Vielfalt ihrer Musik aus Neo- Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop am besten unter dem Begriff Groove zusammenfassen. „Es geht um Musik, zu der man einfach die Beine bewegen, mit den Fingern schnippen und den Kopf im Rhythmus wiegen muss“, erläutert Hyleen.

Die in Cannes geborene Französin wird momentan als Supertalent des French Souls gehandelt – was nicht verwundert, verfügt sie doch über eine Gänsehaut erzeugende, leicht heiser klingende grandiose Stimme … und sie spielt funky Gitarrenriffs wie Prince, sie bedient sich ganz nonchalant bei ihren Vorbildern aus den 70er und 80er Jahren und komponiert eine Pop-Melange mit sehr eigener Note.

Do., 24. Mai, 20 Uhr, Nochtspeicher, St. Pauli, Vvk. € 15 zzgl. Gebühr

LEIHGABE
„Ruine Oybin“ in der Kunsthalle

Dr. Markus Bertsch, Dr. Manfred Brockhaus, Leihgeber, und Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Direktor Hamburger Kunsthalle (v. l. n. r.) FOTO: ROMANUS FUHRMANN
Dr. Markus Bertsch, Dr. Manfred Brockhaus, Leihgeber, und Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Direktor Hamburger Kunsthalle (v. l. n. r.) FOTO: ROMANUS FUHRMANN
Den umfangreichen Bestand der Hamburger Kunsthalle an Werken von Caspar David Friedrich bereichert ab sofort eine spektakuläre weitere Arbeit: Das Gemälde „Ruine Oybin“ (um 1812) wurde am 10. April von den Schweizer Leihgebern Dr. Manfred Brockhaus und Dr. Angelika Brockhaus dem Museum übergeben und in ihrer Anwesenheit im Caspar-David-Friedrich- Saal gehängt. Die Hamburger Kunsthalle beherbergt die zweitgrößte Sammlung an Caspar-David-Friedrich-Werken weltweit, nach der Alten Nationalgalerie in Berlin.

von Poll Immobilien GmbH

LESUNG
Das Beste aus dem „DAS BUCH Ä“

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf dieser „Lesung“ beträgt ca. drei Stunden. Das Gute daran: Es wird keine Minute langweilig, denn dies ist keine Lesung im herkömm – lichen Sinn. Das fängt schon allein damit an, dass es sich um kein gewöhnliches Buch handelt, sondern um „DAS BUCH Ä“ – die von den Ärzten autorisierte Biografie. Präsentiert von Stefan Üb – lacker und Reis against the Spülmachine, pünktlich zum Geburtstag von Rodrigos Gonzáles.

Sa., 19. Mai, Fabrik, Vvk. € 22

KUNST
Die Dame. Die 20er Jahre illustriert

„... elegant und extravagant ...“
„… elegant und extravagant …“
Die 20er Jahre sind die goldene Zeit der Illustration. Neue Drucktechniken ermöglichen Abbildungen auch auf einfachem Zeitungspapier. Eine Riege von hervorragenden Zeichnern beliefert die Berliner Presse, allen voran den Ullstein-Verlag mit seinem Flaggschiff, der Zeitschrift Die Dame. Bedeutende Publizisten schreiben für die Zeitschrift. Sie gilt als fortschrittlich und emanzipiert, elegant und extravagant. Marlice Hinz und Ernst Dryden, zwei der führenden Zeichner der Dame, sind mit umfangreichen Werkgruppen in der Grafischen Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) vertreten. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal etwa 150 Zeichnungen der beiden Illustratoren aus den Jahren 1920 bis 1935.

„Ein deutsches Journal für den verwöhnten Geschmack“, so lautet der Untertitel der Berliner Zeitschrift Die Dame. 1912 vom Ullstein Verlag gegründet, entwickelt sie sich zu einer der führenden Zeitschriften der 1920er Jahre. Sie erscheint wöchentlich und wendet sich vor allem an ein weibliches Publikum. Die moderne Frau der Weimarer Republik gibt sich weltoffen. Zahlreiche Autoren wie Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Arthur Schnitzler veröffentlichten hier ihre Texte.

Bis September im Museum für Kunst und Gewerbe

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