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Die 5. Welle – Aliens zerdeppern die Erde

KINO

KATASTROPHENFILM
Die 5. Welle – Aliens zerdeppern die Erde

Nick Robinson und Chloe Grace Moretz kämpfen gegen „die anderen“.
Nick Robinson und Chloe Grace Moretz kämpfen gegen „die anderen“.
Weihnachten ist vorbei, die Besinnlichkeit auch. Was wäre der Januar ohne einen Hack- & Ballerfilm! Nicht originell soll er sein, aber laut!

In „Die 5. Welle“ attackieren Außerirdische die Erde. Damit das die Vorgänger des Genres toppt, tun sie es nicht einmal, sondern fünfmal hintereinander. Die erste Welle kappt die Stromverbindungen, die zweite zerstört die Städte mit einer Sintflut, die dritte dezimiert die Über – lebenden mit einem Virus, die vierte ist eine Invasion und nun kommt die fünfte Welle. Niemand weiß, um welche Gefahr es sich handelt, und aus dieser Unsicherheit bezieht der Film seine ganze Energie.

Ganze Energie?  Nun, Bilder monumentaler Bauwerke, die von Tsunamis begraben werden, wissen ebenfalls zu gefallen (besonders die London Tower Bridge wird prachtvoll dahingespült). „Die 5. Welle“ zitiert überreichlich die Klassiker des Genres. Hack- & Slay-Horror ist ebenso vertreten wie die unvermeidlichen Zombiefilme (die Außerirdischen können die Kontrolle über menschliche Köper erlangen, logisch). Ein (unbeabsichtigter?) Seitenhieb trifft den US-Waffenirrsinn. Die Zivilisation ist längst zusammengebrochen, Lebensmittel werden knapp, aber was liegt überreichlich und mit taktischem Visier versehen herum?

„Die 5. Welle“ ist damit klassisches Katastrophenkino ohne großen Anspruch. Die übliche Kür wird erfüllt, und das eben ein Quentchen besser als die Filme der letzten Saisnon.

Nächstes Jahr an dieser Stelle dann vielleicht die 6. Welle oder das nächste Sequel von „Independence Day.“

Ab 14. Januar 

UNDERGROUND
Der Bunker

„Präsident“ Klaus im Bunker ...  KATASKOP FILMPRODUKTION & GEISSENDÖRFER FILM- UND FERNSEHPRODUKTION KG (C)2015
„Präsident“ Klaus im Bunker …  KATASKOP FILMPRODUKTION & GEISSENDÖRFER FILM- UND FERNSEHPRODUKTION KG (C)2015
Zwischen David Lynch und Helge Schneider – so charakterisiert der Verleih (Bildstörung) diesen Underground-Film, der große Erfolge u. a. auf der 65. Berlinale feierte. Zentrum der Handlung ist ein Bunker, in dem ein stark verhaltensauffälliges Ehepaar seinen Sohn Klaus unterrichtet. Ziel: Der Kleine soll Präsident werden. Als sich ein Student als Untermieter vorstellt, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. „Der Bunker“ präsentiert sich als hochgradig irres Werk, das seine Momente hat.

Ab 21. Januar

NATUR
Brüder im Wind

Ein Adler ist der Star
Ein Adler ist der Star
Alle Voraussetzung für epischen Kitsch sind gegeben: Alpenkulisse, Vater-Sohn-Konflikt, rührselige Story. Herausreißend wirken könnte bei „Brüder im Wind“, in dem ein Zwölfjähriger (Manuel Camacho) in den 60er Jahren ein Adlerküken findet und es mithilfe eines Försters (Jean Reno) großzieht, die Fotografie. Über Monate hinweg wurden die Raubvögel schon vor Beginn der eigentlichen Dreharbeiten gefilmt. Die Handlung folgte somit notgedrungen dem Lebenszyklus eines Adlers. Der kühne Schwung am Himmel dominiert alles in diesem Werk der Regisseure Gerardo Olivares und Otmar Penker.

Ab 28. Januar

DOKU
Je suis Charlie

Am 7. Januar 2015 stürmten zwei islamistische Terroristen die Redaktion des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ in Paris und richteten ein Blutbad an. Daniel und Emmanuel Leconte rekonstruieren in ihrem Dokumentarfilm den Ablauf des Anschlags, aber hinterfragen gleichermaßen, was Satire darf und was nicht. Außerdem beschäftigt sich „Je suis Charlie“ mit den Auswirkungen, die dieser schwarze Januar-Tag auf die französische Gesellschaft gehabt hat. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Festival in Cannes 2015 (Out of Competition) und war offizieller Beitrag des Toronto Filmfestivals 2015.

„Je suis Charlie“ startet am 1. Jahrestag der Anschläge, am 7. Januar 2016, im Verleih von temperclayfilm in den deutschen Kinos.

Ab 7. Januar

Über Hamburger Klönschnack