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Zwei Peter Kleins?

LESERBRIEFE 

Klönschnack 07/2018
Klönschnack 07/2018
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. 
Anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Ihren Leserbrief senden Sie bitte per Post an: 

Hamburger Klönschnack
Sülldorfer Kirchenweg 2
22587 Hamburg

per Telefax an: 040 – 86 66 69 40
per E-Mail an: leserbriefe(at)kloenschnack.de

Zwei Peter Kleins?

Betr.: Leserbrief von Peter Klein (KLÖNSCHNACK, 7.2018)

In der aktuellen Ausgabe findet sich ein offenbar auszugsweise abgedruckter und mit „Peter Klein“ unterschriebener, Ihnen per E-Mail zugeschickter Leserbrief.

– Ich bin meines Wissens der einzige Peter Klein in den Elbvororten.
– Der abgedruckte Brief mag vom Verfasser beifällig oder kritisierend gemeint sein – er ist jedenfalls nicht von mir.
– Gründe: Das Juni-Heft ist mir nicht zugestellt worden, das Titelbild war mir bis gestern unbekannt. Ich bin technisch nicht in der Lage, eine E-Mail zu verfassen oder zu versenden. Über einen anderen Verfasser oder Absender ist mir nichts bekannt.

Zum fraglichen Titelbild möchte ich mich nicht äußern, wohl aber einige kommentierende Sätze zum neuen Klönschnack Heft 7 geben.

Im Rahmen unserer Gesellschaft, die sich in den letzten Wochen auf eine so beschämende (nun in der Tat lächerliche!) Weise der Welt präsentiert hat: Die Einblicke auch der Beiträge des Klönschnacks in Inhalte und Formen des Kulturlebens, des Justizwesens, der Erziehung und Pädagogik, die die heranwachsende Generation unausgeformt, ideenarm, unreif und mit vagen Lebenskonzepten alleinlassen – dies alles ist insgesamt deprimierend. Dem werde ich mich allerdings nicht mehr kritisch entgegenstellen, sondern den vorhersagbaren Folgen nur noch bis zu ihrem bitteren Ende zuschauen.

Ein Aspekt sei abschließend noch als Satire angedeutet: Seite 98 schildert die Folgen eines fortschrittlichen und „demokratischen“ „Gleichbehandlungsgesetzes“ in Bezug auf Stellenausschreibungen. Dieses So., AGG verbietet (ggf. auch bloß „mittelbare“) Diskriminierungen“ und begründet Entschädigungsansprüche für alle wesentlichen Lebensfragen und für alle:

– Lebensbereiche Heirats- und Kontaktanzeigen
– Für alle das Gleiche?: w/m, m/w, w/w, m/m oder dürfen’s auch zwei oder mehr Partner sein?
– Kriterium Alter: Opas? Oder hat jeder Opa gleichen Anspruch auf jugendliches Fleisch? Und was ist mit Omas?
– Behinderung: Vorsicht Minenfeld!
– Ethnische Herkunft: Bleichgesichter, Schwarzafrikaner, Rotamerikaner, Gelbasiaten?
– Sexuelle Identität: Weiß leider nicht, was das ist.

Usw., usw. – Absurd?, nein, AGG! Jedenfalls viel Vergnügen bei der Verwirklichung einer humanen von Gleichbehandlung durchdrungenen Gesellschaft.

Ansonsten Tschüss!

PETER KLEIN
BLANKENESE
Anm. d. Red.: Lieber Herr Klein, die Leserschaft des KLÖNSCHNACKS erstreckt sich mittlerweile über die Elbvororte hinaus und reicht dank Abo in alle Welt. Es ist also durchaus denkbar, dass der zweite Peter Klein authentisch ist.

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