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Vorweg, April 2018 

Vorweg, April 2018 

Klaus Schümann, Chefredakteur und Herausgeber Hamburger Klönschnack
Klaus Schümann, Chefredakteur und Herausgeber Hamburger Klönschnack

Liebe Klönschnack-Leserin,
werter Klönschnack-Leser,

Wir alle haben jeden Tag mit unseresgleichen zu tun – den Menschen. Und es gibt solche und solche. Unser Alltag ist geprägt durch Kommunikation mit gut- oder mit schlechtgelaunten Mitmenschen. Und wir kennen schließlich unsere Pappenheimer. Einige sind besonders, andere weniger. Es gibt darunter Menschen, die besitzen eine mehr als ausgeprägte Anspruchshaltung. Und sie zeigen diese in wirklich allen erdenklichen Lebenslagen. Sie verweisen auf ihr Recht, ihren Anspruch, ihre Zuständigkeit, ihre Reihenfolge, ihre Position, ihre Bevorzugung oder ihre Besonderheit. Nicht selten sind derartige Auswüchse auffälligen Sozialverhaltens wohl auch in mangelnder Erziehung zu finden.

Schon bei jüngeren Menschen findet sich die Erkenntnis, dass man an seiner eigenen Bedeutung schwer zu tragen hat. Das muss irgendwie mit den Ellenbogen zu tun haben, denn die sind wohl nach wie vor – oder schon wieder? – das Merkmal einer um persönliche Vorteile bemühten Gesellschaft.

Nichts gegen ein gesundes Durchsetzungsvermögen, nichts gegen solides Selbstbewusstsein, aber man kann doch auch mal zurückstecken und sich solidarisch zeigen. Manchmal hilft ja schon das kleine Wörtchen Dankeschön, um vermeintlich Selbstverständliches entgegenzunehmen.

Jemand, der nicht fähig dazu ist, mit anderen Menschen mitfühlend zu sein oder ihnen Sympathie entgegenzubringen, nennt die Fachwelt Soziopath. Nun müssen ja nicht gleich alle eine Macke haben. Auffälligkeiten zeigen sich diesbezüglich schon in den kleinen Dingen des Alltags. Und diesen begegnet der eher durch Freundlichkeit geprägte Mitmensch idealerweise mit derselben – und siehe da: Das zerknitterte, miesepetrige, rechthaberische, arrogante Gegenüber besitzt auch freundliche Varianten.

Nur Mut zur lächelnden Entwaffnung.

Man sieht sich.
Herzlich, Ihr Klaus Schümann

Übrigens: „Höflichkeit ist der Widerschein der Sittlichkeit.“ (Jean Paul)

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