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Dr. Klönschnack 6, Juni 2018

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Dr. Klönschnack 6, Juni 2018

Infektionen
Kampagne „LIEBESLEBEN“

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizieren sich etwa eine Million Menschen täglich mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI). Nicht nur weltweit, auch in Deutschland steigt die Zahl der Personen, die sich beispielsweise mit Syphilis oder Chlamydien infizieren, seit einigen Jahren stetig an. Noch immer sind sich nur wenige darüber bewusst, dass sie sich mit einer STI angesteckt haben könnten, und viele gehen deshalb nicht zum Arzt, wie eine Repräsentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt. Von 40 Prozent der Menschen mit mehreren Sexualpartnerinnen bzw. Sexualpartnern, die unsicher waren, ob sie sich angesteckt haben könnten, haben nur etwas mehr als die Hälfte einen Arzt aufgesucht. Hierzu erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin BZgA: „Wir wollen Menschen informieren und dabei unterstützen, bei einer möglichen sexuell übertragbaren Infektion mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin zu sprechen. Die BZgA weist deshalb wieder mit neuen Plakat- und Anzeigenmotiven ihrer LIEBESLEBEN-Kampagne auf die Nutzung von Kondomen in sexuellen Risikosituationen und auf den Arztbesuch bei Symptomen für eine STI hin. Denn: Sexuell übertragbare Infektionen können zum Teil gravierende gesundheitliche Folgen haben. So kann beispielsweise eine unbehandelte Chlamydien- Infektion zur Unfruchtbarkeit führen.“

Sechs neue, aufmerksamkeitsstarke Motive knüpfen nahtlos an die ersten beiden Motivstaffeln von LIEBESLEBEN an. Die hohen Reichweiten der Cartoon-Motive ermöglichen es, 80 Prozent der Bevölkerung unter 30 Jahren mit den Botschaften der HIV/STI-Prävention zu erreichen.

Die neuen LIEBESLEBEN-Motive sind bundesweit seit Anfang Mai an über 65.000 Plakatflächen zu sehen, welche vom Fachverband Außenwerbung (FAW) zur Verfügung gestellt werden. Ergänzt wird die Kampagne durch die Schaltung von Printanzeigen und Onlinewerbemitteln mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV).

Schmerzen ohne Grund
Was tun bei Fibromyalgie?

Wer hat nicht schon einmal einen Mitmenschen über Schmerzen in Muskeln oder Gelenken klagen hören? Dahinter steckt oftmals eine sogenannte Fibromyalgie. Wortwörtlich lässt sich dieser medizinische Fachbegriff als „Muskel-Faser-Schmerz“ übersetzen und beschreibt einen Zustand chronischer Muskel- und Gelenkschmerzen, die überall am Körper auftreten können. Die häufig äußerst starken Beschwerden scheinen in vielen Fällen aus dem Nichts zu kommen und können mehrere Monate oder sogar länger anhalten. Als eine der bekanntesten Persönlichkeiten leidet beispielsweise auch Pop-Ikone Lady Gaga an Fibromyalgie. Sie musste bereits mehrere Konzerte aufgrund dieser Erkrankung absagen. Andere klagen über dauerhafte Folgeschmerzen nach Unfällen, Operationen oder Entzündungen. Sie erleben im Alltag und Beruf ebenfalls deutliche Einschränkungen. „Bei dieser Art von Beschwerden ist die Wurzel des Übels zum Glück bekannt, dementsprechend kann ein Arzt schnell eine adäquate Therapie für den Patienten finden“, weiß Dr. Andreas Biller, einer der Geschäftsführer des norddeutschen Familienunternehmens Dr. Loges, das auf innovative Naturheilkunde spezialisiert ist. „Allerdings gibt es auch Patienten, bei denen die Ursachen für ständig auftretende Schmerzen nicht ergründet werden können. Die Diagnose lautet häufig, wie im Fall Lady Gaga, Fibromyalgiesyndrom.“ Aber was genau steckt hinter der Fibromyalgie?

Muskelschmerzen im gesamten Körper und Beschwerden in den Sehnenansätzen stehen im Vordergrund des Krankheitsbildes der Fibromyalgie. Bei der Ursachenerforschung für die Symptome wird unter anderem eine gestörte Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem in Betracht gezogen. Ärzte entdeckten bei vielen Patienten zudem eine Störung der Nervenenden in bestimmten Gewebebereichen. „Grundsätzlich wird je nach Schmerzursache zwischen einem primären und einem sekundären Syndrom unterschieden“, erläutert Dr. Andreas Biller. „Bei einem sekundären Fibromyalgiesyndrom geht eine Erkrankung voraus. Das kann eine Autoimmunerkrankung oder eine virale Infektion sein. Auch bösartige Tumore oder Operationen kommen als Auslöser infrage. Bei einem primären Syndrom hingegen gibt es keine erfassbare Ursache.“ Betroffene beschreiben diese Schmerzen ganz unterschiedlich: als dumpf, scharf oder ausstrahlend. Ebenso variiert die Intensität, die sowohl im Tages- als auch im längerfristigen Krankheitsverlauf wechselt. Bestimmte Rahmenbedingungen wie emotionaler Stress oder kalte Temperaturen verstärken die Symptome häufig. Oft tritt die Krankheit bei Betroffenen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren zum ersten Mal auf, doch auch Kinder erkranken daran. Vor allem Frauen scheinen anfällig, denn acht von zehn Patienten sind weiblich. „Für eine Diagnose konzentrieren sich Ärzte vor allem auf die Schmerzdruckpunkte, auch Tender Points genannt“, erklärt Dr. Andreas Biller. „Durch eine Fibromyalgie erhöht sich die Druckempfindlichkeit an diesen Stellen. Der menschliche Körper besitzt 18 davon, verteilt auf Nacken, Rücken, Schultern und Hüfte. Wenn mindestens elf Tender Points eine erhöhte Druckempfindlichkeit aufweisen und dazu Schmerzen in wenigstens drei unterschiedlichen Körperregionen auftreten, liegt eine Fibromyalgie vor.“ Schnelles Handeln und eine passende Therapie sind jetzt wichtig. Ganzheitliche Konzepte mit sanften Bewegungen und einer begleitenden medikamentösen Therapie sind besonders erfolgsversprechend.

Weitere Informationen unter

www.loges.de


Diabetiker-Treff
Gesund und fit mit dem richtigen Fett

Der Diabetikerbund der Elbgemeinden lädt am 27. Juni um 17.30 Uhr zum Diabetiker-Treff ein. Das Thema des Abends lautet „Gesund und fit mit dem richtigen Fett“. Referent ist Harald Kruse aus Blankenese. Der Eintritt ist für Mitglieder frei. Gäste werden um Spenden gebeten.

Achtung: Der Vortrag findet im Seniorentreff des ASB in Rissen statt. Der Zugang ist barrierefrei.

ASB, Wedeler Landstraße 36, Rissen

Qualität
Klinikclowns sollen Professioneller werden

Das Netzwerk der deutschen Klinikclownsvereine, der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. ludt verschiedene Ausbildungsinstitute für Klinikclowns aus ganz Deutschland ein. Rund 16 Vertreter und zehn verschiedene Schulen und Bildungszentren kamen. Der Dachverband stellte sein Leitbild für eine Klinikclowns-Ausbildung mit angemessenen Kompetenzkriterien vor. Als gemeinsames Anliegen erwies sich die Professionalität der Klinikclowns. Hieran werden die Verbände jetzt gemeinsam arbeiten. Seit seiner Gründung setzt sich der Verband mit gezielten Maßnahmen dafür ein, dass die Arbeit von Klinikclowns in sensiblen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Seniorenheimen hohe Qualitätskriterien erfüllt. Im Erfahrungsaustausch mit den Vertretern der Klinikclownsschulen war man sich einig, dass die Grundlagen hierfür in der Ausbildung liegen.

www.dachverband-clowns.de

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