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Dr. Klönschnack  8, April 2017

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Dr. Klönschnack  8, April 2017

Selbsthilfe
NCL-Stiftung wird mit dem Engagement-Preis der Hertie-Stiftung ausgezeichnet 

Stiftungsgründer Dr. Frank Husemann mit seinem Sohn Tim  FOTO: NELE MARTENSEN
Stiftungsgründer Dr. Frank Husemann mit seinem Sohn Tim FOTO: NELE MARTENSEN
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung verleiht den diesjährigen Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe an die Hamburger NCL-Stiftung für ihr Projekt „NCL macht Schule“. Der Preis wird jährlich für vorbildliche und kreative Aktivitäten von ehrenamtlichen Vereinen und besonders engagierten Menschen im Bereich der Multiplen Sklerose und der neurodegenerativen Erkrankungen vergeben.

NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) ist eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns, die ähnlich wie der Morbus Alzheimer ein schrittweises Absterben von Nervenzellen verursacht. Betroffen sind jedoch Kinder, die oftmals schon im Grundschulalter erkranken und nur selten ihr 30. Lebensjahr erreichen. Denn NCL gehört zu den seltenen und tödlich verlaufenden Erkrankungen, für die es bislang kaum Therapiemethoden und kein Heilmittel gibt. Seit 2002 setzt sich deshalb die NCL-Stiftung für die Erforschung der sogenannten Kinderdemenz ein, hat Forschungskooperationen initiiert sowie Forschungspreise und Stipendien vergeben.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Unterrichtsreihe der Initiative „NCL macht Schule“ am Hamburger Gymnasium Klosterschule am 20. Februar 2017 statt. Ziel des Projekts ist, gerade die jüngere Generation auf die Problematik der seltenen Erkrankungen aufmerksam zu machen.

Kinder
Hamburg: Hauptstadt der späten Mütter 

Genau 19.768 Kinder kamen im Jahr 2015 in Hamburg zur Welt. Das sind 729 Neugeborene bzw. 3,83 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2014: 19.039 Neugeborene). Damit setzt sich der Trend zu mehr Nachwuchs in der Hansestadt fort. Er überragt sogar die bundesweite Steigerungsrate von 3,17 Prozent. Die Krankenkasse IKK classic hat dazu aktuelle Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ausgewertet. Auffällig ist demnach auch, dass immer mehr Frauen über 35 Jahren Mütter werden.

Im Jahr 2015 betrug der Anteil der späten Mütter bundesweit 23,12 Prozent, den Spitzenwert lieferte Hamburg. „Fast 30 Prozent (29,49 Prozent) der Hamburger Babys, die 2015 entbunden wurden, haben Mütter die über 35 Jahre älter als sie selbst sind“, sagt Peter Rupprecht von der IKK-classic. „Im Jahr 2005 betrug der Wert in der Hansestadt knapp 26 Prozent, im Jahr 2000 lag er unter 21 Prozent.“

Nach Hamburg mit dem größten Anteil an späten Müttern folgten im Jahr 2015 Berlin mit 26 Prozent und Bayern mit 25 Prozent, den geringsten Anteil mit 17 Prozent hat Sachsen-Anhalt. Über das Alter der Väter gibt die Statistik keine Auskunft. Schwangere Frauen ab 35 Jahren gelten in Deutschland automatisch als Risikoschwangere. Tatsächlich müssen sie eher mit Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, hohem Blutdruck und einer Plazentaschwäche rechnen. Diese Probleme lassen sich aber medizinisch gut behandeln. Auch das Risiko einer Chromosomen-Anomalie beim Kind oder gar einer Fehlgeburt wächst mit dem Alter der Mutter. „Ältere Schwangere sollten deshalb die Vorsorgeuntersuchungen besonders gewissenhaft wahrnehmen“, rät Rupprecht.

Aktuelle Forschungen zeigen aber auch, dass es Faktoren gibt, die die biologischen Gefahren einer späten Schwangerschaft mehr als kompensieren. Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock kam bei seinen Untersuchungen zum Ergebnis, dass Kinder davon profitieren, wenn ihre Mütter sie erst spät zur Welt bringen. Die Forscher fanden heraus, dass die Kinder älterer Mütter größer waren, bessere Schulleistungen erzielten und mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine Universität besuchten als die Kinder jüngerer Mütter.

Wu Wei  Schule für Tai Chi und Qi Gong

Helios Endo-Klinik
Patienteninformationsveranstaltungen im April

Die Helios Endo-Klinik informiert im Rahmen von Vorträgen über folgende Themen:

Mi., 19.4., 17.30 Uhr
: Kniearthrose – Behandlung und Endoprothetik, mit Dr. Christian Ansorge, Oberarzt Orthopädie und Manuelle Medizin.

Mi., 26.4., 18 Uhr
, Altonaer Gesundheitsgespräch: Wie wirkt sich Rheuma auf die Augen aus? Referent: Dr. Hauke Heintz, Internist und Rheumatologe. Eine Kooperation mit dem Gesundheitsamt Altona3.

Holstenstraße 2
Altona 

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