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Welttag des Theaters: Warum der Gedenktag dieses Jahr so wichtig ist

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Foto: Unsplash

Seit mehr als einem Jahr haben Theater und ihre Schauspieler Pandemie-bedingt Berufsverbot. Die Kultur liegt auch in Hamburg am Boden. Steigende Infektionszahlen deuten zudem nicht auf eine Entspannung hin. Ein Grund mehr am heutigen Welttag des Theaters an die Kulturschaffenden zu denken – und über digitale Alternativen nachzudenken.

Das Ziel des Gedenktages ist es, den Menschen die Kunst des Theaters näher zu bringen. Theater ist eine uralte Kunst und dient als Mittel zur Verbreitung der Kultur verschiedener Völker. Seit der Antike hat der Mensch das Theater als Ausdrucksform genutzt.

60 Jahre Welttag des Theaters

Der Gedenktag wurde 1961 vom Internationalen Theaterinstitut ins Leben gerufen. Am Welttheatertag präsentieren (unter normalen Umständen) verschiedene Kulturorganisationen zu diesem Anlass Theateraufführungen, zu denen der Eintritt frei ist.

Theater geht auch digital

Auch Hamburgs Theater sind wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin geschlossen. Viele arbeiten jedoch online und präsentieren ihre Kunst, Shows und Inszenierungen. Das Lichthof Theater in Bahrenfeld etwa hat sich zu einem echten Theaterlabor entwickelt und kommt bisher vergleichsweise gut durch die Krise. Streamingtechnologie sei Dank.

Ein weiterer Vorteil: Die von der Stadt finanzierte „digitale Bühne“ wird damit auch zum überregionalen Ereignis. Dadurch erreichen die Macher des Lichthof Theaters genau so viele Menschen wie bei einer analogen Vorstellung. Die Tickets kosten lediglich 5 Euro, Spenden darüberhinaus sind gern gesehen.

Die digitale Bühne wird langfristig sicher nicht das pure Schauspielerlebnis in einem Theatergebäude ersetzen. Dennoch wird sie sich sicher als eine wunderbare Ergänzung für Menschen außerhalb Hamburgs oder für jene mit gesundheitlichen Einschränkungen etablieren.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch