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Trügerische Weihnachtsbeleuchtung in Hamburg

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Foto: dpa / Christian Charisius

Trügerische Weihnachtsbeleuchtung in Hamburg: „Es ward Licht“ am 23. November in der Hamburger Innenstadt. Die Eigentümer der Mönckebergstraße zahlten über 3 Millionen Euro für die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Rathaus blinken 35.000 LED-Leuchten mit Motiven wie Schlittschuhläufer, Schlitten und Schneeflocken. Obwohl die Stadt hell, freundlich und festlich wirkt – Festtagsstimmung kommt beim Einzelhandel nicht auf. 

Nach Angaben der Stadtverwaltung gab es aufgrund des teilweisen Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie einen Rückgang von etwa 40% der Menschen in den Straßen des Zentrums. In einer vom Handelsverband Nord durchgeführten Umfrage gaben neun von zehn Bekleidungseinzelhändler an, dass sie erwarten, dass ihre Geschäfte im Vergleich zum Vorjahr schlechter laufen werden.

Es wird erwartet, dass sich die Liquidität mit dem Weihnachtsgeschäft verbessern wird, aber man gehe davon aus, dass sie nicht ausreichen wird, um die hohen Mieten in den Geschäften des Zentrums zu bezahlen.

Weihnachtsbeleuchtung in Hamburg: Nicht alles festlich, das glänzt

Die Stadt ist zwar festlich geschmückt, doch das zieht weniger Menschen an als die berühmten Weihnachtsmärkte mit Glühwein und anderen Leckereien und Saisonprodukten. Auf der offiziellen Webseite der Stadt Hamburg sind die genauen Märkte noch nicht angegeben. Auf der Webseite der bergmanngruppe, einer Veranstaltungsfirma, die einige Weihnachtsmärkte organisiert, steht geschrieben, dass die Entscheidung über Weihnachtsveranstaltungen noch nicht gefallen ist und man an Szenarien arbeitet, wie die Weihnachtsmärkte mit angepassten Hygienekonzepten funktionieren können.

Das Unternehmen bittet daher noch um Verständnis und Geduld.

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Thorsten Kolsch