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Ab Mai: Mehr Wechselunterricht in Hamburg

Stadtteilschule Rissen, Wechselunterricht in Hamburg
Stadtteilschule Rissen unterrichtet 7.Klässler in roten Containern auf dem Gelände des Gymnasium Rissens

Nach den Maiferien sollen Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse verstärkt Wechselunterricht in Hamburg angeboten werden. Eine Präsenzpflicht besteht laut Schulbehörde dagegen weiterhin nicht. Ein Überblick.

Ties Rabe (SPD) ist Schulsenator und weiß, wie sehr sich junge Menschen nach Schulalltag sehnen. Ab dem 17. Mai, also nach den Maiferien, soll mit dem sogenannten Wechselunterricht wieder etwas mehr Normalität möglich sein. „Da die rund 9.000 Abiturientinnen und Abiturienten seit Ende April keinen Unterricht mehr haben, wollen wir diesen Spielraum nutzen“, erklärte Rabe am Donnerstag.

Wechselunterricht in Hamburg ohne Präsenzpflicht

Die neue Maßnahme wird es etwa 21.000 weiteren Schülern ermöglichen, in den Unterricht zurückzukehren. Momentan ist der Wechselunterricht noch auf Schüler in Grund- und Förderschulen sowie Abschlussklassen beschränkt. Wechselunterricht bedeutet, dass die Schüler die Hälfte aller Schulstunden in einem zweigeteilten Klassenverband in der Schule und die andere Hälfte des Unterrichts von zu Hause aus teilnehmen.

Schulunterricht nur unter Beachtung von Schutzmaßnahmen

Es sei zwar möglich, dass die Kinder persönlich am Unterricht teilnehmen, verpflichtend sei dies aber nicht. Wenn Eltern sich nicht wohl dabei fühlen, ihre Kinder aufgrund der Risiken einer Ansteckung mit dem Coronavirus in die Schule zu schicken, ist es möglich, dass das Kind weiterhin ausschließlich online am Unterricht teilnimmt.

Die Schulen sind dafür verantwortlich, dass alle Schutzmaßnahmen getroffen werden. So müssen die Schülerinnen und Schüller mindestens zweimal pro Woche getestet werden, das Personal mindestens dreimal pro Woche. Die Nichtbeachtung führt zum Entzug der Erlaubnis, das Schulgelände zu betreten. Zudem müssen alle Beteiligten eine medizinische Maske tragen.

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Thorsten Kolsch