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Verspätungen: HVV-Kunden sollen leichter entschädigt werden

Verspätungen, hvv-Fahrpreise
Foto: Hamburger Verkehrsverbund

Wer beim HVV derzeit eine Entschädigung für Verspätungen erhalten möchte, muss wiederum viel Zeit investieren. Jede Menge Papierkram und die Rückerstattung muss persönlich beim HVV abgeholt werden. Das wollen SPD und Grüne nun ändern.  

Aktuell zahlt der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) an seine Kunden 50 Prozent pro verspäteter Fahrt, sofern der Fahrgast länger als 20 Minuten warten musste. Tatsächlich wurden im vergangenen Jahr an 110.000 Kunden durchschnittlich jeweils 1,40 Euro entschädigt. Angesichts des vergleichsweise geringen Betrages scheuen viele Kunden den bürokratischen Aufwand. SPD und Grüne wollen in zwei Wochen daher einen Antrag im Senat einreichen, um schnellere und einfachere Abläufe zu erwirken.

HVV Verspätungen: Entschädigungen per App?

Geht es nach den regierenden Fraktionen von SPD und Grünen, soll Papierkram und die persönliche Entgegennahme der Entschädigung bald Geschichte sein. Stattdessen soll das Einreichen des Entschädigungsantrags auch per HVV-App oder -Webseite ermöglicht werden. Auch die Erstattung soll dann entweder per Gutschrift oder einfacher Rücküberweisung möglich sein.

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Thorsten Kolsch