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Stickstoffdioxid: Hamburg am meisten belastete Stadt im Norden

Stickstoffdioxid, Rekord: Größter Kokain-Fund aller Zeiten im Hamburger Hafen
Der Hamburger Hafen. (Foto: depositphotos / ginasanders)

Was viele schon dachten, wurde nun durch eine große Luftmessaktion des NDR unter 1.000 Norddeutschen traurige Gewissheit. Hamburg ist die am meisten betroffene Stadt, wenn es um die Belastung von Stickstoffdioxid geht. 

Sie planen einen entspannten Spaziergang durch die Hafencity oder an der neugestalteten Promenade zwischen Baumwall und Landungsbrücken? Tief durchatmen sollten sie hier jedenfalls besser nicht. Eine NDR-Untersuchung unter 1.000 Norddeutschen hat ergeben, dass an den Landungsbrücken mit 149 Mikrogramm Stickstoffdioxid der höchste Wert gemessen wurde. Wenig überraschend ist dies. Schließlich befindet sich auf der einen Seite der Hafen, mit seinen vielen emissionsreichen Schiffen, und auf der anderen Seite eine gut befahrene Straße.

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Dass der EU-Grenzwert an einigen Orten, auch in Norddeutschland, überschritten wird, ist durchaus bekannt. Dennoch zeigt die Untersuchung einen nie da gewesenen Detailgrad. Wo sonst nur 15 offizielle Messstationen die Luft messen, wurden erstmals 1.000 Bürger involviert, die vom NDR Messröhrchen zugeschickt bekommen haben. Die Auswertung zeigt, dass auch weitere Verkehrsknotenpunkte, wie etwa rund um das Berliner Tor und dem Horner Kreisel, von einer Überschreitung der zulässigen Grenzwerte betroffen sind. Auch südlich der Elbe, etwa an der B73 in Heimfeld, sieht es nicht gut für die Anwohner aus. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des NDR.

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Thorsten Kolsch