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„Schaluppe“ – Das Floß für Hamburg sucht Unterstützung

Michael Oehmcke, Ann-Katrin Kraus und Armin Möller während der Aktion "TakaTucker", bei der ein selbst gebautes Floß vom Kampnagelanleger in den Veringkanal überführt und dort einen Monat lang bespielt wurde.

Hamburg. Wie wäre es, diesen Sommer auf einem Floß über Hamburgs Kanäle zu schippern und dabei einem Konzert zu lauschen? Oder vielleicht ein Theaterstück mitten auf der Süderelbe zu erleben? Der Verein für mobile Machenschaften möchte das Projekt „Schaluppe – das Floß für Hamburg“ mithilfe von Crowdfundingplattformen realisieren. 

Das Floß soll ein Begegnungsort und Freiraum für Kunst und Kultur auf dem Wasser sein. Schwimmen wird es als Katamaran auf 15 Meter langen Stahlrohren, das Deck aus Holz wird mit dem Oberdeck eine Fläche von ca. 100 Quadratmetern  haben. Der Antrieb erfolgt durch einen Außenbordmotor, eine Solaranlage sorgt für Strom, eine Komposttoilette ist an Bord sowie eine Bar, eine Musikanlage, ein Regendach, eine Rutsche, Hängematten und gemütliche Beleuchtung.

Crowdfunding
Die Idee hinter Crowdfunding ist einfach: Viele Menschen (crowd) finanzieren (fund) gemeinsam eine Idee oder ein Projekt. Der Starter beschreibt seine Idee in einem Video, mit Bildern und Texten, er legt ein Fundingziel, eine Deadline und Dankeschöns für seine Unterstützer fest. Wer möchte, dass die Idee Wirklichkeit wird, kann das Projekt unterstützen. Die Unterstützer können sich als Gegenleistung Dankeschöns wie z.B. das fertige Produkt auswählen oder die Idee mit einem freien Betrag unterstützen. Crowdfunding auf Nordstarter funktioniert nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“. Der Starter bekommt das Geld nur ausgezahlt, wenn das Fundingziel erreicht wird – andernfalls geht das Geld an die Unterstützer zurück. (Quelle: Nordstarter)

Bis zum 28. Mai läuft die Kampagne auf den Plattformen Nordstarter und Startnext. Das Fundingziel beträgt 30.000 Euro. Zum jetzigen Zeitpunkt sind durch 74 Supporten bereits zwölf Prozent der Summe erreicht. Wer also Teil des Projektes werden möchte, der kann sich durch eine kleine Investition den Traum vom Hamburger Floß erfüllen.

Über Louisa Heyder

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