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Warum in St. Georg diese Schals hingen

Foto: Katholische Akademie Hamburg

Es ist eine schöne Aktion, die sich die Katholische Akademie und das Freiwilligen Zentrum Hamburg ausgedacht haben. Am Sonntag hingen rund um den Mariendom selbstgestrickte, organefarbene Schals an Bäumen und Laternen. 

Hintergrund für die Aktion war der Welttag der Armen am 18. November. Das Freiwilligen Zentrum Hamburg am Mariendom hatte zuvor die Hamburger dazu aufgerufen, orangefarbene Schals zu stricken. 250 wärmende Strickschals kamen insgesamt zusammen und wurden im Anschluss rund um den Mariendom aufgehangen. Unter dem Motto „Hamburg etwas wärmer machen“ wurde auf diese Weise die Initiative „Fratello“ der Katholischen Akademie und der Caritas unterstützt.

Die Idee mit den Schals kommt ursprünglich aus Norwegen

Ganz neu ist die Idee mit den kuscheligen Halswärmern nicht. Die ursprüngliche Idee stammt nämlich aus Norwegen. Dort wurden seit 2012 bereits mehr als 15.000 Stück zugunsten von Obdachlosen gestrickt. Die orangenen Schals sollen zum einen für mehr Solidariät für Obdachlose werben und gleichzeitig einen unmittelbaren Beitrag leisten. Denn die Halswärmer durften von Bedürftigen natürlich abgenommen werden.

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Thorsten Kolsch