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Neuer Gesetzentwurf schützt junge Flüchtlinge vor Abschiebung

Marcus Weinberg
Marcus Weinberg. (Foto: Sven Teschke)

Am vergangenen Donnerstag ist ein Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts von Flüchtlingen verabschiedet worden. Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den neuen Enwurf als „starkes Signal für mehr Rechtssicherheit bei Integrationswilligen“.

Der Gesetzentwurf ermögliche jugendlichen Flüchtlingen und Migranten eine qualifizierte Berufsausbildung und regelt im Einzelfall die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis bis zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Marcus Weinberg betonte, dass nun noch eine Möglichkeit geschaffen werden muss, dass Flüchtlinge auch nach der Ausbildung in die Wirtschaft integriert  werden können.

Der CDU-Politiker hat den Hamburger Senat aufgefordert ein gesamtgesellschaftliches Bündnis von Politik, Wirtschaft und Sportvereinen zu gründen. Damit soll die Integration direkt unterstützt und gefördert werden. Hamburg entwickelt sich nach den Angaben der Arbeitsagentur immer mehr zum Bewerbermarkt. Von rund 8.600 gemeldeten freien Lehrstellen sind derzeit 5.300 unbesetzt. Gleichzeitig gibt es aber nur 4.500 Ausbildungssuchende.

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Thorsten Kolsch