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NABU Hamburg: Pflanztipps in Zeiten von Corona

Mann mit Kohlrabi
In Coronazeiten selbst Gemüse anbauen (Foto: NABU/S. Hennigs)

Hamburg. Mit den Naturtipps des NABU Hamburg können sich Balkon- und Gartenbesitzer die Natur ins Haus oder in die Wohnung holen. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um Gemüse auf dem Fensterbrett vorzuziehen. Mit etwas Glück kann dann ab Mai das erste eigene Gemüse geerntet werden.

Die Pflanzaktion ist nicht nur ein Vergnügen für alle Gartenfreunde, sondern auch für Kinder, die mit Eifer und Spaß Tomaten, Paprika, Kürbis, Gurken und anderes Gemüse aussäen werden. Kräuter wie Bohnenkraut, Dill und Schnittlauch können jetzt ebenfalls in die Erde und gedeihen gut in einem Topf auf dem Balkon, der Terrasse oder auf der Fensterbank. Dafür nötig sind nur Gefäße zum Vorziehen, torffreie Blumenerde und Saatgut. Letzteres gibt es im Bioladen, im Internet oder man nutzt selbst geerntetes samenfestes Saatgut vom letzten Jahr.

Damit beim Vorziehen der Pflanzen auf Plastiktöpfe verzichtet werden kann, empfiehlt der NABU Hamburg Eierschalen als Anzuchtgefäße zu nutzen. Sie sind in den meisten Haushalten vorhanden und können zusammen mit den Setzlingen eingetopft werden. So dient die Schale gleichzeitig als Dünger. Außerdem sollten alle Hobbygärtner darauf achten, nur torffreie Blumenerde zu verwenden, denn für die Herstellung von herkömmlicher Blumenerde werden Moore vernichtet, die gebraucht werden, um klimaschädliches CO2 zu binden.

Die Anleitung, wie man Gemüse in Eierschalen vorzieht, gibt es auf der Website des NABU Hamburg unter www.NABU-Hamburg.de/corona-naturtipps.

Hier finden naturbegeisterte Hamburger noch viele weitere Naturtipps, entweder für Zuhause oder für den täglichen Spaziergang.

Über Louisa Haroun

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