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Lange Kriminacht: Chillen, killen, campen – Kriminelles aus Zelt und Caravan

Krimilesungen im Juni 2015 im Speicherstadtmuseum. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Speicherstadt. Im Juni 2015 lädt das Hamburg Speicherstadtmuseum wieder zu zahlreichen schaurigen Lesungen ein. Die perfekte Einstimmung auf einen blutigen Sommer.

Hier das Programm:
„Chillen, killen, campen – Kriminelles aus Zelt und Caravan“
Freitag, den 12. Juni 2015, 19.30 Uhr
Lesung mit Christiane Franke, Regine Kölpin und Klaus Stickelbroeck

Camping – der eine liebt es, der andere hasst es, auf engstem Raum zu leben, eingezwängt zwischen Kühlbox, Luftmatratze und Minimaldusche. Und es kann durchaus tödliche Folgen haben, wenn die beiden Extreme aufeinanderprallen. Dann wird der Hering zur tödlichen Stichwaffe und die Spannschnur zum Würgeinstrument. Nur, wohin anschließend mit der Leiche? Im Vorzelt mumifizieren? Auf dem Dreibeingrill verkokeln? Im Chemieklo auflösen? – Ein humorvoller Auftakt zur Urlaubssaison!

Christiane Franke liest „Schillig statt Füssing“ und „Manni sagt“:

Nordsee statt Allgäu! Birgit erfährt von ihrem werten Gatten erst am Tag der Abreise, dass er das Ziel für ihren Camping-Urlaub kurzfristig geändert hat. Schnell wird ihr auch klar, was der Grund für diesen unvermittelten Gesinnungswechsel ist, nämlich Ellen, eine Urlaubsbekanntschaft. Aber Birgit hat nicht vor, sich so einfach ausbooten zu lassen.

Wenn Liebe zur Sucht wird! Jedes zweite Wort von Anne ist mittlerweile „Manni sagt…“ Susanne, die Manni für einen unmöglichen Macho hält, möchte ihre langjährige Freundin auf andere Gedanken bringen und lädt sie zu einem Wellnesswochenende ein – Chillen statt Manni. Als auch das nicht hilft, fasst Susanne einen neuen Plan, um Anne aus seinen Klauen zu befreien.

Regine Kölpin liest „L’ Animateur“ und „Himmel und Hölle“:

Sie ist eine deutsche Krankenschwester – und hat nach einem Diebstahl ihren Job verloren. Ein Campingplatz in Südfrankreich erscheint ihr als der geeignete Zufluchtsort. Außerdem lassen sich die Vorzüge von Louis nicht leugnen, der die Camping-Freunde als Animateur bei Laune hält. Doch sie hat nicht mit Chantal gerechnet, die zur erbitterten Nebenbuhlerin wird. Bei einer Hypnoseshow geht alles schief…

Sie verdient ihren Lebensunterhalt mit „Heimarbeit“ auf einem Campingplatz. Zum Glück denken die Frauen der Camper dabei nur ans Basteln. Doch unter den Männern spricht sich schnell herum, was sie in dem Wohnwagen tatsächlich erwartet. Nur der Platzwart erweist sich als Spielverderber… Sie wehrt sich mit allen Mitteln, und bald heißt es: Himmel oder Hölle.

Klaus Stickelbroeck liest „Der Camper-König vom Pulvermaar“:

Horst Schabulski, der selbsternannte Camper-König vom Pulvermaar, ist entsetzt. Bisher war er doch immer der Platzhirsch und hatte den Längsten – Caravan natürlich. Und dann kommt da so ein langhaariger Zausel mit einem schwarzen Ungetüm daher und lockt die Camper-Gemeinde nächtens unter seine Regenwasserdusche. Elf Zentimeter sollen entscheidend sein? – „So nicht! Soooo nicht!“. Außerdem liest Klaus Stickelbroeck einen neuen Kurzkrimi, den er extra für diese Veranstaltung schreibt. Lassen Sie sich überraschen!

Vor der Lesung und in der Pause gibt es wieder das beliebte kalte Buffet, das Mitglieder des Fördervereins vorbereiten. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Reservierung empfohlen unter: Tel. 32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de.
13,- Euro (ohne Verzehr)

Über Anna-Lena Walter

Anna-Lena Walter