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Hamburger Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse

Kleine Forscher kommen groß raus. Copyright: SFZ Hamburg | Fotografin Claudia Höhne

Hamburg. Talentiert im Sport? Talentiert in der Musik? Das Angebot ist lückenlos. Talentiert in MINT- Fächern? Förderung ist häufig Fehlanzeige. Genau hier setzt das Schülerforschungszentrum Hamburg an. Es bietet Kindern und Jugendlichen in der Stadt den professionellen Raum und Rahmen, um sich über den Unterricht hinaus forschend und kreativ mit MINT zu beschäftigen – mit anderen oder auch allein.

Zum Beispiel mit Themen wie: „Warum kann man auf Grashalmen Musik machen? Ist Kaugummikauen gut für die Zähne? Lässt sich Robotern das Tanzen beibringen? Wie lässt sich guter Klebstoff aus Pflanzen entwickeln? Was ist die beste Spielstrategie bei Monopoly?“

Wer solche Fragen spannend findet und Lust am Experimentieren, Erkunden und Knobeln hat, ist in der Grindelallee 117 genau richtig.

Problemstellung und Hypothesen entwickeln, Experimente planen und auswerten, Modelle bauen und Erklärungen finden und kritisch hinterfragen. Mit hoher Eigenverantwortung für das eigene Forschungsprojekt. Da ist echtes Forschen an eigenen Fragestellungen möglich. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.

Unter den Nominierten und prämierten sind auch Schüler aus den Elbvororten die sich erfolgreich für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ qualifiziert haben.

Fachgebiet Chemie:
1. Bela K.‘s (Altonaer Gymnasium Allee): Sein Projekt heißt „Biofleckweg“. Die Frage, wie Flecken und Gerüche ohne Chemie mit natürlichen Essenzen wie Essiglösung oder Kastaniensud entfernt werden können, treibt ihn an.
2. Johannes R. (Gymnasium Othmarschen) tritt mit einem Schnelltest zum Nachweis von Giftpflanzen „Gift im Heu“ an.

Nachwuchsforscher aus dem Bereich Technik:
Kilian K. (Gymnasium Rissen) hat einen Apparat entwickelt, der mündliche Noten gerechter machen soll. „Meldich“ heißt die technische Neuerung für Lehrer und Lehrerinnen, die ihnen helfen soll zu erkennen, wie oft welche Schüler schon drangenommen wurden.

Termin: Am 13. Juni 2019 lädt das Schülerforschungszentrum Hamburg alle Interessierten ein, sich die Ergebnisse des 2. Forschungsjahres anzusehen.

Von 17 bis 20 Uhr präsentieren die Jungforscherinnen und Jungforscher (13 bis 17 Jahre) ihre Projekte und beantworten Fragen. Viele der Nachwuchs-Forscher haben mit ihren Projekten bei nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und wurden ausgezeichnet.

Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler ebenso wie Familien, Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Hamburger Hochschulen und Instituten sowie alle bildungsengagierten und wissenschaftlich interessierten Hamburger.

Mehr Infos unter: https://www.sfz-hamburg.de/

Über Anna-Lena Walter

Anna-Lena Walter