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Hamburg trauert um Helmut Schmidt

Helmut Schmidt
Hamburg trauert um Helmut Schmidt. (Foto: nvpswitzerland / Wikimedia)

Helmut Schmidt ist tot. Der 96-jährige Staatsmann, Welterklärer und Ehrenbürger Hamburgs verstarb am Dienstagnachmittag in seinem Reihenhaus in Langenhorn. 

Es sei Schmidts ausdrücklicher Wunsch gewesen, zuhause im eigenen Schlafzimmer zu sterben. Folglich begleiteten ihn seine engsten Vertrauten, seine Tochter, seine Lebensgefährtin und sein Arzt, bei seinen letzten Stunden. Der Tod des ehemaligen Bundeskanzlers sei abzusehen gewesen. Anfang September war Helmut Schmidt wegen eines Blutgerinsels operiert worden. Seit dem ging es ihm schlechter. Dennoch sei Helmut Schmidt „friedlich eingeschlafen“, so sein Arzt Heiner Greten.

Die Anteilnahme in Hamburg ist groß. Bereits kurz nach Bekanntgabe seines Todes, versammelten sich Menschen vor Schmidts Reihenhaus in Langenhorn und lagen Blumen nieder. Politiker aus allen Parteien würdigten ihn für sein Lebenswerk, viele Fahnen in Hamburg hängen auf Halbmast. Der NDR hat unterdessen ein virtuelles Kondolenzbuch eingerichtet. Dort können die Menschen ihre Gedanken zu seinem Tode festhalten.

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Thorsten Kolsch