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40 Jahre Hamburg Pride: Alles anders in diesem Jahr

hamburg pride
Foto: Sharon McCutcheon / Unsplash

In dieser Woche wird zum 40. Mal der Hamburg Pride gefeiert, aber wegen des Coronavirus natürlich auf eine andere Art und Weise. Stattdessen zahlreiche Regenbogenflaggen, die die LGBTQI+-Community repräsentieren, in der ganzen Stadt.

Das Akronym LGBTQI+ ist heute das korrekteste, um die Community zu repräsentieren und kommt aus dem Englischen: Lesbians, Gays, Bisexuals, Transgender, Transsexuals, Queer, Intersexual, Asexual, Pansexual. Ziel der Pride-Woche ist es, Selbstakzeptanz, Würde und Gleichberechtigung zu fördern und die Sichtbarkeit von LGBTQI+ als soziale Gruppe zu erhöhen.

Hamburg Pride: Das etwas andere Programm 2020

Der Hamburg Pride 2020 wird Online-Diskussionen und weitere Programmpunkte haben, die unter diesem Facebook Live-Link angesehen werden können.

Ein weiteres zentrales Event wird eine Fahrraddemonstration am 1. August um 12 Uhr sein. Die Route wird am Jungfernstieg beginnen und über insgesamt 8 km nach Altona, St. Pauli und zurück in die Innenstadt führen. Allerdings müssen auch hier die Abstandsregeln eingehalten werden. Dazu gibt es die Empfehlung, während der Veranstaltung Masken zu tragen. Der Konsum von Alkohol wird verboten und Personen mit Corona-Symptomen können nicht teilnehmen.

Vor 40 Jahren fand die Hamburg Pride zum ersten Mal statt. Zu Beginn der Pride-Veranstaltungen nahmen etwa 1.500 Menschen teil, diese Zahl entwickelt sich weiter, und heute kämpfen etwa 250.000 Menschen jedes Jahr für die Rechte dieser bunten Community. Das diesjährige Motto lautet „Keep on fighting. Together. – 40 Jahre CSD Hamburg“.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch