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Hamburg bekommt die „Luca-App“

luca-app Hamburg
Foto: Unsplash

Die Stadt Hamburg hat eine Lizenz zur Nutzung der „Luca-App“ erhalten. Die App ermöglicht die digitale Erfassung von Kontaktdaten und soll dem Gesundheitsamt die Verfolgung von Kontakten im Falle einer Coronavirus-Infektion erleichtern. Benutzer können ihre Daten in der App speichern und QR-Codes zum Einchecken in Restaurants und anderen Geschäften nutzen.

Die Luca-App kann auf verschiedene Weise genutzt werden. Die kostenlose App ersetzt die bisherige papiergebundene Erfassung von Informationen. Im Falle einer Infektion und nach Freigabe durch den Anwender leitet das Luca-System zunächst die Standortdaten der letzten 14 Tage an das zuständige Gesundheitsamt weiter. Auf dieser Grundlage nimmt das Gesundheitsamt Kontakt mit den betroffenen Standorten auf und bittet um Freigabe der Daten über das Luca-System.

Luca-App: Ein sicheres System?

Den Entwicklern der App zufolge bietet das Luca-System eine sichere Datenverschlüsselung. Mit dem Schlüssel des jeweiligen Gesundheitsdienstes und dem Host-Schlüssel benötigen die Kontaktdaten beide geschützte Schlüssel, um auf dem Smartphone genutzt werden zu können. Die Anbieter sind nach ISO-27001 zertifiziert. Nur das Gesundheitsamt hat das Recht, die Kontaktdaten des Gastgebers oder Benutzers über das Luca-System abzufragen. Gleichzeitig werden unter Experten auch kritische Stimmen lauter. So sei die App einfach auszutricksen und auch der Datenschutz würde bei der App zu kurz kommen. Das Unternehmen dementiert die Vorwürfe und betont, dass natürlich jedes System auch umgangen werden kann.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch