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Weniger Stickoxide nach zwei Jahren Diesel-Fahrverbote

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Foto: epSos.de, https://flic.kr/p/9w8eWL / Lizenz: CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Nach zwei Jahren Diesel-Fahrverbote in Hamburg sind die Stickoxid-Werte an der Stresemannstraße und an der Max-Brauer-Allee gesunken. Doch inwieweit die Werte tatsächlich vom Verkehr abhängen, bleibt unklar. 

Im Jahre 2017 lagen die Stickoxid-Werte an der Stresemannstraße noch bei 48 Mikrogramm pro Kubikmeter, im vergangenen Jahr nur noch bei 40 Mikrogramm. In der Max-Brauer-Allee sank der Wert von 46 auf 41 Mikrogramm. Für viele Umwelt-Experten ein Zeichen, dass die Maßnahmen wirken und die EU-weiten Grenzwerte eingehalten werden können. Unklar bleibt jedoch, inwieweit der Verkehr maßgeblich für den Rückgang der Werte ist.

Diesel-Fahrverbote: Abhängig vom Verkehr?

Im Zuge der Corona-Krise bemängeln Kritiker die Entscheidungsgrundlage. So seien im März diesen Jahres wesentlich weniger Autos unterwegs gewesen, doch die Messwerte sanken nicht im Verhältnis. Eine genaue Überprüfung soll erst im kommenden Jahr stattfinden. Fest steht, dass sich nicht jeder an die Maßnahmen hält. So wurden allein im letzten Jahr 250 Verstöße gegen die Fahrverbote geahndet. Das Bußgeld liegt heute bei 50 Euro.

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Thorsten Kolsch