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Deutsche essen mehr Fisch während der Corona-Krise

Deutsche essen mehr Fisch
Foto: Johen Redman / Unsplash

Deutsche essen mehr Fisch. Nach Angaben des Hamburger Fischinformationszentrums (FIZ) wurden seit Jahresbeginn rund 15 Prozent mehr Fisch und Meeresfrüchte an der Theke an die Menschen verkauft. 

Insbesondere sei die Zahl der Fischkonserven im Februar und März angestiegen und steht offenbar im Zusammenhang mit den Panikkäufen während der Hochphase der Pandemie. Viele Menschen stockten mit haltbaren Produkten auf, da sie nicht wissen konnten wie sich die Krise entwickelt. Somit verzeichnete der Kauf von Fischkonserven einen Anstieg um 46 Prozent.

Deutsche essen mehr Fisch – allerdings nur zu Hause

Obwohl die Menschen mehr Fisch und Meeresfrüchte für den Verzehr zu Hause kaufen, ist die Nachfrage nach diesen Produkten in den Restaurants rückläufig. Aufgrund der Krise sind die Restaurants nicht voll ausgelastet, es kommen weniger Gäste. Auch der Außer-Haus-Verkauf wird laut FIZ voraussichtlich um etwa 45.000 Tonnen zurückgehen.

Hamburg ist die Fischhauptstadt Deutschlands, viele Touristen verlangen danach, wenn sie die Stadt besuchen. Im Jahr 2019 gab es einen Verbrauch von 6,8 kg Fisch und Meeresfrüchte pro Einwohner von Hamburg, der Bundesdurchschnitt lag bei 5,2 kg.

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Thorsten Kolsch