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Coronavirus: Ausgangssperre in Hamburg ab Karfreitag

Ausgangssperre in Hamburg, Corona-Lockdown in Hamburg
Foto: Unsplash

Ab heute gilt eine Ausgangssperre in Hamburg: Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehens hat der Hamburger Senat eine Ausgangsbeschränkung für die Hansestadt beschlossen. Wie Bürgermeister Peter Tschentscher am vergangenen Mittwoch bekanntgab, behält sie bis zum 18. April ihre Gültigkeit. 

Von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens darf niemand die Wohnung ohne triftigen Grund verlassen. Es gibt jedoch Ausnahmen, wie z. B. der Weg zur Arbeit und das Gassigehen mit einem Hund. Es ist auch möglich, sich als einzelne Person körperlich außerhalb der Wohnung zu betätigen. Dennoch ruft Tscentscher die Bürgerinnen und Bürger auf, sich Schlupflöcher zu suchen und unnötige Wege außerhalb der eigenen vier Wände zu vermeiden. Nach der neuen Verordnung sollten Einzelhandelsgeschäfte und Supermärkte ebenfalls bis spätestens 21 Uhr schließen. Lieferdienste können auch nach 21 Uhr noch unterwegs sein. Das Bußgeld für den Verstoß gegen die Beschränkung soll 150 Euro betragen.

Ausgangssperre in Hamburg: Friseurbesuch nur gegen negativem Corona-Test

Kosmetikstudios, Massagesalons oder Tattoosalons müssen schließen. Berichten zufolge sind grundsätzlich alle notwendigen medizinischen Leistungen erlaubt. Friseursalons dürfen unter strengen Hygieneanforderungen geöffnet bleiben. Die Kunden müssen eine medizinische Maske tragen und einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Auch Tankstellen und Apotheken werden geöffnet bleiben.

Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis zum 18. April in Kraft sein. Tschentscher erklärte, dass der Grund für die strengeren Corona-Maßnahmen darin liegt, dass die Infektionsdynamik weiter zunimmt. Tests und Impfungen sind im Kampf gegen die Pandemie von großer Bedeutung. Bis beides greift, muss die Pandemie jedoch durch strengere Gegenmaßnahmen eingedämmt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Stadt Hamburg.

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Thorsten Kolsch