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Neuentdeckt: Der Jenischpark in Othmarschen

Jenischhaus
Das Jenischhaus im Jenischpark. (Foto: Klönschnack)

Der Jenischpark in Othmarschen ist eine grüne Oase in der Stadt und gehört zum Naturschutzgebiet Flottbektal. Der Park bietet nicht nur einen wunderbaren, alten Baumbestand, grüne Wiesen und einen Bach, sondern auch ein umfangreiches kulturelles Programm. Entdecken Sie den Jenischpark neu: 

Im 18. Jahrhundert wurde der Park als englischer Garten von Caspar Voght erschaffen und befand sich lange Zeit im Privatbesitz der Familie Jenisch. 1927 pachtete die Stadt Altona die 24 Hektar und machte sie 1939 der Öffentlichkeit zugänglich. Teile des Jenischparks und die Feuchtwiesen der Flottbek stehen unter Naturschutz. Bei Sturmflut stehen die Wiesen und Weidengebüsche des Tals unter Wasser. Da diese vom Hochwasser beeinflussten Lebensräume entlang der Hamburger Elbe größtenteils verschwunden sind, wird der Bereich besonders geschützt und gepflegt.

Der Jensichpark als Kulturzentrum

Ein umfangreiches Kulturprogramm bietet das Jenisch-Haus, sowie das Kunstforum Ernst-Barlach-Haus. In der Pleasureground Galerie stellen zeitgenössische Altonaer und Hamburger Künstler ihre Werke aus. Besonders sehenswert sind auch die Brücken des Parks, die aus rohen Ästen und Stämmen gezimmert sind. Die Hohe Brücke wurde 1997 nachgebaut, nachdem sie 1930 abgerissen wurde. Anfang diesen Jahres wurde auch der Nachbau der Knüppelbrücke eröffnet, nachdem das Vorgängermodell wegen Baufälligkeit bereits vor fünf Jahren gesperrt werden musste. Nun können Besucher wieder den Blick von der Brücke aus ins Flottbektal und auf das Jensich Haus bewundern.

Erreicht werden kann der Park mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die S-Bahnlinie S1 / S11 bis Klein Flottbek (Botanischer Garten)  oder Buslinie M15 bis Haltestelle Hochrad oder Marxenstraße, Buslinie 286 bis Haltestelle Holztwiete und auch per Schiff mit dem HADAG-Dampfer auf der Elbe. Einfach mit der Linie 62 von Landungsbrücken nach Finkenwerder und von dort mit der Linie 64 nach Teufelsbrück. Aber auch mit dem Fahrrad oder als Spazierweg am Elbufer entlang, kann man den Park gut erreichen. Im südlichen Teil des Parks befindet sich die Hundewiese, auf denen Hunde frei laufen dürfen. Im restlichen Park besteht Anleinpflicht.

Ernst-Barlach-Haus

Das Kunstforum Ernst-Barlach-Haus bietet mit seinen Wechselausstellungen ein regelmäßiges Kulturprogramm. Seit 1962 privat getragen, beherbergt der Museumsbau eine einzigartige Sammlung mit zahlreichen Hauptwerke des expressionistischen Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers Ernst Barlach. Dazu kommt ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Lesungen, Vorträge und die Konzertreihe Klang & FORM.
Öffnungszeiten: Di – So 11:00 – 18:00 Uhr

Jenisch-Haus

Das weiße Jenisch-Haus ist schon von weitem gut zu sehen. 1834 von Senator Jenisch für sich und seine Familie errichtet, beherbergt es heute ein Museum, in dem man das großbürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts entdecken kann. Zudem bietet es einen fantastischen Ausblick auf die Elbe. Es finden zusätzlich wechselnde Ausstellungen statt. Die Säle im Erdgeschoss stehen für Trauungen und festliche Empfänge zur Verfügung.
Öffnungszeiten: Di – So 11:00 – 18:00 Uhr

Cafès im Jenischpark

In Ralphs Café, sowie im Museumscafé des Jenisch-Hauses, kann man sich nach einem Sparziergang im Jenischpark stärken. Rund um den Jenischpark liegen zudem zahlreiche Ausflugslokale.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch