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Drama um Elbchaussee-Schloss beendet

Elbchaussee-Schloss Nr. 239
Die Villa an der Elbchaussee 239 wird endlich saniert. (Foto: Frank Schwichtenberg / Lizenz: CC-BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Die Villa Nr. 239 an der Elbchaussee dürfte mit einem Kaufpreis von 20 Millionen Euro zu den teuersten Privathäusern in Norddeutschland gehören. Lange Zeit verfiel das 111 Jahre alte Elbchaussee-Schloss. Endlich hat das Drama ein Ende, der Prachtbau wird saniert. 

Seit mehr als vier Jahren steht das Elbchaussee-Schloss mit der Hausnummer 239 unter Denkmalschutz. Doch lange Zeit geschah erst einmal nichts. Das Geisterhaus von Othmarschen verfiel zusehends. Seit 2013 wird die Villa mit mehr als 1.000 Quadratmetern Wohnfläche von einem Berliner Multimillionär für mehr als zehn Millionen Euro saniert. Auch die Spekulation soll dann ein Ende haben: Der in Hamburg geborene Investor Harm M. möchte selbst in das Haus einziehen.

Mit einem unverbaubaren Blick auf die Elbe und einer spannenden Reederei-Geschichte ist die „Villa de Freitas“, wie das Elbchaussee-Schloss wirklich heißt, der derzeit vielleicht attraktivste Wohnraum Hamburgs. Ende 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Ursprünglich wurde die Villa 1903 vom Kaufmann und Reeder Carlos Pedros de Freitas auf einem damals noch 27.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Durch seinen frühen Tod wurde die Villa bereits 1910 an ein Ehepaar verkauft. Seit dem wechselten die Eigentümer mehrfach – bis heute.

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Thorsten Kolsch