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Winterfest? Flüchtlingsunterkünfte in den Elbvororten

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Die neue Flüchtlingsunterkunft am Holmbrook. (Foto: Klönschnack)

Im vergangenen Jahr hat Hamburg 22.300 Flüchtlinge aufgenommen. Sie alle benötigen ein Dach über dem Kopf, gerade jetzt zu dieser kalten Jahreszeit. Allein im Bezirk Altona gibt es 18 winterfeste Flüchtlingsunterkünfte. Ein Überblick. 

Insgesamt bieten die Flüchtlingsunterkünfte im Bezirk Altona Platz für 6.885 Menschen. Das sind 2,7 Prozent der Einwohnerzahl von Altona. Eines der bekanntesten ist der sogenannte Holmbrook in Othmarschen. Es ist ein Vorzeigeprojekt, in dem 208 Flüchtlinge in Modulhäusern eine vorübergehende, neue Heimat gefunden haben. Das Wohnprojekt ist vor allem deshalb vorbildlich, da sich die Bewohner, die sogenannten Holmbrooker,  aktiv um die Integration ihrer neuen Nachbarn bemühen. Darüber hinaus sind vier weitere Flüchtlingsunterkünfte in den Elbvororten entstanden. Zwei davon in Osdorf (Blomkamp und Rugenbarg), eines in Iserbrook (Osdorfer Landstraße) und eines in Sülldorf (Sieversstücken).

Wie winterfest sind die Flüchtlingsunterkünfte?

Noch im Herbst lebten in Hamburg Tausende Flüchtlinge in Zelten, die alles andere als winterfest waren. Inzwischen ist ein Großteil in stationäre Einrichtungen und Container untergekommen, oder in wetter- bis winterfeste Bundeswehrzelte. Weitere Flüchtlingsunterkünfte werden also dringend benötigt. Derzeit plant die Stadt fünf weitere Unterbringungen in den Elbvororten, darunter auch eines in Blankenese und Rissen und weitere in Othmarschen und Osdorf.

Weitere Infos zum Stand der Flüchtlingsunterbringungen finden sie auf der Webseite von hamburg.de.

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Thorsten Kolsch