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Rund um die Elbe – Natur und Sehenswürdigkeiten

Elbstrand bei Wittenbergen

Die Elbe ist ebenso sehr Naherholungs- wie Verkehrsgebiet. Für fast jeden hält sie zahlreiche Attraktionen und Ziele bereit. 

Die Elbe gehört zu den größten Strömen Europas. Von der Quelle im Riesengebirge an verläuft sie auf einer Strecke von 1.094 Kilometer in die Deutsche Bucht. Hamburg verdankt dem Strom seine Stellung als Welthafen, Umschlagknoten ins Hinterland und seinen Ruf als Naherholungsgebiet mit hohem Freizeitwert.

Alter Schwede

Dieser Findling gilt als Hamburgs ältester Einwanderer und liegt am Strand von Övelgönne. Gefunden wurde er im Flussbett in 13 Meter Tiefe von dem Schaufelbagger „Titan“ 1999. Die Besatzung hielt den riesigen Stein zunächst für ein Wrack; Taucher klärten wenig später Substanz und Maße: 4,5 Meter hoch, 20 Meter Umfang, Gewicht 217 Tonnen. Nach einem gescheiterten Versuch, konnte der Schwimmkran „Taklift 4“ den Brocken aus dem Wasser heben und, unter den Augen einer Menschenmenge, an den Strand heben. Das Alter des Findlings wurde mit ca. 1,8 Milliarden Jahren angegeben. Offenbar hatte die letzte Eiszeit vor 400.000 Jahren den Findling mitgebracht. Die Hamburger nannten den Stein „Alter Schwede“. Seit 2001 steht er unter Denkmalschutz.

Elbewanderweg

Ein 23 Kilometer langer Wanderweg, der sich von der Einmündung der Alster in die Elbe bis zum Schulauer Hafen erstreckt. Er besteht auf dem Gebiet der Elbvororte aus Övelönne, Hans-Leip-Ufer, Elbuferweg, Strandweg, Falkensteiner Ufer, Rissener Ufer und Otto-Schokoll-Höhenweg. Ziel des Weges ist, Wanderern ein Bild über Natur, Kunst und Arbeit in diesem Teil Hamburgs zu geben.

Elbehöhenwanderweg

Dieser Wanderweg verläuft zwischen Schulauer Fährhaus und Graf-Luckner-Haus und bietet weite Ausblicke über die Elbinseln hinweg bis zu den Kirchtürmen im Alten Land. Er ist nur 600 Meter lang, befindet sich nach einer Sanierung jedoch in sehr gutem Zustand. Es gibt Bänke zum Pausieren.

Häfen

Entlang der Elbvororte gibt es vier Häfen für den Wassersport: Teufelsbrück (ca. 70 Liegeplätze), Jollenhafen Mühlenberg (250 Liegeplätze), Hafen des Blankeneser Segelclubs (ca. 24 Liegeplätze), Hafen Kraftwerk Wedel („Schnalles-Hafen“) (ca. 14 Liegeplätze).

Leuchttürme

Vier Leuchttürme dienen auf dem Uferabschnitt der Elbvororte Schiffen zur Navigation. Sie bilden mit Ober- und Unterfeuer zwei sog. „Richtfeuerlinien“: Die Richtfeuerlinie Blankenese ist seit 1984 in Betrieb und dient auf einem Abschnitt von 13 bis 16 Seemeilen (je nach Sicht) auch in den Zeiten von GPS-Ortung eine unverzichtbare Navigationshilfe. Das Oberfeuer steht im Baurspark, das Unterfeuer, 1.340 Meter entfernt, am Elbstrand vor dem Strandweg.
Die Richtfeuerlinie Blankenese könnten in naher Zukunft im Rahmen einer Fahrrinnenverlagerung zwischen Hamburg und Wedel verändert werden.
Die Richtfeuerlinie Wittenbergen–Tinsdal existiert seit 1900. Sie wird gebildet vom Unterfeuer Wittenbergen und dem Oberfeuer Tinsdal. Beide Türme stehen auf Rissener Gebiet und stehen unter Denkmalschutz.
Sämtliche Leuchttürme der beiden Richtfeuerlinien ragen ca. 40 Meter weit in den Himmel.

Wracks

Als geschichtsträchtiger Strom bietet die Elbe nicht nur Leben, sondern auch historische Hinterlassenschaften, sprich: Wracks. Das Heck der „Uwe“ etwa, das am Falkensteiner Ufer aus dem Wasser ragt, gehörte zu einem Binnenschiff, das im Dezember 1975 bei dichtem Nebel vor dem Ponton der Landungsbrücke Wittenbergen vom Motorschiff „Wiedau“ gerammt wurde. Die „Uwe“ brach auseinander und sank.

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Tim Holzhäuser