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15 Jahre Wikipedia – 15 spektakuläre Fakten über die Elbvororte

Wikipedia, Elbvororte
Die Elbvororte auf einer Karte von 1910. (Foto: Unbekannt (Wikipedia) / Lizenz: PD-alt-100)

Am heutigen Freitag, den 15. Januar 2016 feiert das Online-Lexikon Wikipedia seinen 15. Geburtstag. Mit mehr als 37 Millionen Artikeln, in 300 Sprachen, ist sie die größte, frei zugängliche Enzyklopädie im Netz. Auch über unsere Elbvororte wurde in den vergangenen Jahren einiges geschrieben… 

Den 15. Geburtstag von Wikipedia haben wir zum Anlass genommen, die 15 erstaunlichsten und kuriosesten Fakten über die Elbvororte zusammenzutragen:

1. Die Elbvororte gibt es offiziell eigentlich gar nicht

Unsere Liste beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Denn Wikipedia zufolge, gibt es keine offizielle Definition oder Festlegung des Begriffs „Elbvororte“. Ganz im Gegensatz zu den Walddörfern im Nordwesten Hamburgs.

2. Sülldorf und Groß-Flottbek sind keine Elbvororte

Eine ungeheuerliche Aussage für den ein oder anderen Bewohner, ein Fakt für Wikipedia-Fans. Zwar werden die beiden Orte, aufgrund ihrer örtlichen Nähe oftmals zu den Elbvororten gezählt, einen Zugang zur Elbe haben sie jedoch nicht.

3. Wedel ist mehr als ein Elbvorort

Wedeler sind stolz auf ihre eigenständige Stadt und sind somit faktisch kein Vorort von Hamburg, wohl aber Teil der Metropolregion Hamburg, und damit ja auch irgendwie ein Elbvorort.

4. Die Elbvororte sind Drei-Länder-Eck

Genau genommen ist die Insel Neßsand, südlich des Elbvororts Rissen, der einzig begehbare Ort, an dem die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachen aufeinandertreffen.

5. Rissen ist eine Promi-Hochburg

Bereits das Hamburger Urgestein Hans Albers lebte lange Zeit in Rissen. In jüngerer Zeit lebte FDP-Politikerin Katja Suding in Rissen. Schauspieler Sky du Mont lebt noch heute in dem Elbvorort.

6. Wer kennt die „glänzende Nase“ der Elbvororte?

Vor Blankenese lag bis zur Burchardiflut im Jahre 1634 eine unbewachsene Landzunge, die in der Sonne offenbar wie eine „glänzende Nase“ aussah (niederdeutsch: „blanke Nees“). So kam Blankenese zu seinem heutigen Namen.

7. Othmarschen und die A7

Ob Othmarschen und die A7 jemals Freunde werden? Als in den 60er und 70er Jahren der Bau des Elbtunnels, und der heute längsten Autobahn Deutschlands begann, musste der historische Dorfkern Othmarschens komplett weichen.

8. Der zweithöchste Berg Hamburgs liegt in den Elbvororten

Hamburg ist nicht gerade für seine Berge bekannt und doch liegt der zweithöchste Berg Hamburgs in den Elbvororten. Baursberg heißt er und misst 91,6 Meter Höhe. Auf der Kuppe befindet sich heute das Wasserwerk.

9. Nienstedtens einziger Industriebetrieb war eine Brauerei

1883 entstand mit der Elbschloss-Brauerei der bislang einzige Industriebetrieb in Nienstedten. Die bekannteste Biermarke dieser Brauerei war das Ratsherrn Pils, das heute in der Sternschanze gebraut wird. Heute befindet sich in dem denkmalgeschützten Gebäude eine Seniorenresidenz.

10. Blankenese – das Elbvorort der Alten?

Tatsächlich liegt die Altenquote mit 27,2% deutlich über dem Hamburger Durchschnitt (19,1%). Gleichzeitig liegt aber auch die Minderjährigenquote mit 17,4% (im Vergleich zu 15,6% in ganz Hamburg) leicht über dem Durchschnitt.

11. Iserbrook und seine eiserne Vergangenheit

In Iserbrook wurde einst aus den oberen Erdschichten Raseneisenerz gewonnen. So entsand auch der Name von Iserbrook (Iser = Eisen und Brook = Bruch).

12. Durch Blankenese fuhr einst eine Straßenbahn

Zwischen 1901 und 1921 existierte zwischen Altona und Blankenese eine einspurige Straßenbahn. Außerdem gab es eine gleislose Bahn, die Blankenese mit dem Villenviertel Marienhöhe verband.

13. Othmarschen und die Reichen

Dank Wikipedia ist es ist kein Geheimnis mehr, dass Othmarschen ein Ort der Reichen ist. Das durchschnittliche Einkommen beträgt 89.000 Euro. Das ist fast dreimal so hoch wie der Hamburger Durchschnitt.

14. Die Elbvororte beherbergen das weltweit schwierigste Spring-Derby

Dass seit 1920 in Klein-Flottbek ausgetragene Deutsche Spring-Derby gilt in Fachkreisen als das schwierigste Spring-Derby weltweit.

15. Blankeneses inoffizielle Hymne

Blankenese wurde 1982 von Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals in seinem Lied „Polonäse Blankenese“ vertont. Der Titel hielt sich neun Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts.

Über Thorsten Kolsch

Thorsten Kolsch