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Industriekultur und Stadtteilgeschichte in der Ottensener Drahtstifte-Fabrik

Die Ottensener Drahtstifte-Fabrik

Ottensen. Das Stadtteilarchiv Ottensen lädt ein zur traditionellen Besichtigung der ehemaligen Drahtstifte-Fabrik Feldtmann am 1. Adevent 2015 in die Zeißstraße, mit Vorführung der historischen Maschinen. Der über 100 Jahre alte Betrieb liegt im Osterkirchenviertel nahe dem Altonaer Bahnhof und hat noch bis 1985 hier produziert. Dieses Quartier gehört zu den ältesten noch bestehenden Ortserweiterungsgebieten des frühindustriellen Ottensen und besitzt mit der denkmalgeschützten Zeißstraße ein außergewöhnliches Zeugnis des Arbeiterwohnungsbaus in Hamburg.

Um 1860 wurden die Wohnhäuser in der damaligen Großen Carlstraße 22-34 (heute Zeißstraße) errichtet. Schon in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts gab es im Hinterhaus eine Drahtstiftefabrik, die 1883 zusammen mit den Vorderhäusern von dem Kapitän J.D. Feldtmann erworben wurden. Ende 1985 schlossen seine Nachfahren den nicht mehr konkurrenzfähigen Kleinbetrieb. Nach der Betriebsstilllegung ist das Stadtteilarchiv Ottensen in die Fabrik eingezogen, um den Erhalt der Gebäude und des Inventars zu sichern. Heute sind nicht nur die alten Wohn- und Fabrikgebäude, sondern auch die transmissionsbetriebene Betriebsschlosserei und die Drahtstifte- und Drahtzugmaschinen als Industriedenkmal erhalten geblieben. Die letzte Führung in diesem Jahr mit einem Glas Punsch (auch alkoholfrei).

So., 29. November, 15 Uhr
Die Ottensener Drahtstifte-Fabrik
Industriekultur und Stadtteilgeschichte
Treff: Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28
Kosten: 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro

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Anna-Lena Walter