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Historische Bunker auf Helgoland sollen Schmuddel-Image beenden

Historische Bunker auf Helgoland, Radio Helgoland, Krater vor Helgoland
Foto: depositphotos.com / dirkr

Einst war Deutschlands einzige Hochseeinsel durch seine Kaffeefahrten und zollfreien Einkaufsmöglichkeiten bekannt. Jetzt sollen historische Bunker auf Helgoland das Image der Insel aufpolieren. 

Zollfreies Einkaufen war über Jahrzehnte ein willkommenes Argument für den hiesigen Insel-Tourismus. Doch damit soll nun Schluss sein.  „Das Thema zollfrei einkaufen ist sicher noch für manche Gäste interessant, aber es ist nicht mehr das Wesentliche“ so der Tourismusdirektor Lars Johannson gegenüber DIE WELT und betont den hochwertigen Tagestourismus.

Historische Bunker auf Helgoland sollen Touristen locken

Zwar sollen Gäste auch in Zukunft noch das ein oder andere Schnäppchen machen können, doch soll der Fokus ein anderer werden. Schließlich hat Helgoland auf eine bewegende Geschichte zurückzublicken. Im Zweiten Weltkrieg war Helgoland mit einem 14 Kilometer langen Bunkersystem durchlöchert. Trotz der damatischen Sprengung im Jahre 1947, durch 6,7 Kilotonnen Sprengstoff, der halb so viel Wucht wie die Hiroschima-Bombe hatte, sind einige Teile des Bunkersystems noch zugänglich. Darüber hinaus sei Helgoland auch für Natur- und Tierfans ein attraktives Ziel. Ein Ausstellungshaus zur Meeresforschung soll zudem neue Anreize schaffen.

Noch bis zum 15. Oktober fährt die Helgoline fünf Mal die Woche ab Wedel nach Helgoland.

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Thorsten Kolsch