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Dreckschleuder Heizkraftwerk Wedel: Es wird wieder geputzt!

Heizkraftwerk Wedel

Bereits im vergangenen Jahr hat das Heizkraftwerk Wedel für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Undefinierbare Partikel regneten aus den beiden großen Schornsteinen auf Wedel herab. Jetzt ist erneut ein Vorfall bekannt – und die Stadt darf wieder putzen. 

Wieder fallen unbekannte Partikel auf die Häuser, Autos und Gärten der umliegenden Bezirke des Heizkraftwerks in Wedel. Vor gut einem Jahr wurde das Problem zum ersten Mal bekannt. Anwohner beschwerten sich. Heute wie damals räumten Betreiber Vattenfall und die Aufsichtsbehörde Probleme ein. Doch eine genaue Ursache für den erneuten Dreckregen steht noch aus.

Heizkraftwerk Wedel: Wie giftig ist der Dreck?

Eigentlich wurde alles in die Wege geleitet, damit Anwohner nicht mehr mit dem undefinierbaren Dreck belästigt werden. Filter wurden eingebaut, die Schornsteine wurden ausgekleidet. Doch erneut fanden Ausstöße statt, die die Bürger auf die Barrikaden treiben. Das Hamburger Institut für Ökologie und Politik (Ökopol) untersuchte den Ausstoß und bewertet die Rußpartikel als „hochagressiv und ätzend“.

Anders sieht es der Betreiber Vattenfall. Demnach bestehen die Partikel lediglich aus Asche und Gips und würden somit keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Ob gefährlich oder nicht, Dreck möchte niemand in seinem Vorgarten haben. Daher wurden erneut umfangreiche Maßnahmen angekündigt, um den Ausstoß deutlich zu minimieren. Bis Ende August soll das Problem gelöst sein.

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Thorsten Kolsch