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„Salonfähig – Frauen in der Heine-Zeit“

Das Jenisch Haus präsentiert vom 24. April bis 23. Oktober eine Ausstellung über Frauen in der Heine-Zeit. Foto: Ulrike Pfeiffer

Flottbek. Am 24. April 2016 wird im Jenisch Haus um 15 Uhr die Ausstellung „Salonfähig – Frauen in der Heine-Zeit“ eröffnet. Dazu ist in Kooperation mit Heine-Haus e.V. ein gleichnamiges Begleitbuch erschienen, das Frauenporträts der Heine-Zeit vorstellt.

In der Ausstellung, die in Kooperation mit dem Heinrich Heine Institut Düsseldorf und dem Jenisch Haus entstanden ist, werden einige namhafte Frauen des 19. Jahrhunderts und ihre vielfältigen Beziehungen zum Dichter und Schriftsteller Heinrich Heine vorgestellt. Unter ihnen finden sich neben Heines Mutter Betty, die für seinen literarischen Werdegang eine wichtige Rolle spielte, Elise Krinitz, Heines letzte große Liebe. Ferner auch unterschiedliche Persönlichkeiten wie die Salonnière und Schriftstellerin Rahel Varnhagen von Ense, die Schriftstellerinnen George Sand und Madame de Staël, Fanny Lewald, Therese von Bacheracht, Ida Gräfin Hahn-Hahn und Heines royale Verehrerin Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi).

Für den Heine-Haus e. V. ist im Morio Verlag das von Beate Borowka-Clausberg herausgegebene Begleitbuch zur Ausstellung erschienen. Die illustrierte Aufsatzsammlung stellt in zehn Beiträgen von Fachwissenschaftlern Frauenporträts der Heine-Zeit vor. Erzählt werden Lebensgeschichten nicht nur berühmter, sondern auch kaum bekannter oder sogar vergessener Frauen des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Alle Frauen sind als Schriftstellerinnen, Vertreterinnen der Frauenemanzipation, Salonnièren oder gar als Kaiserin in die Geschichte eingegangen. Sie waren Heinrich Heines Förderinnen, leibliche oder geistige Verwandte, Freundinnen, auch Feindinnen und nicht zuletzt seine leidenschaftlichen Verehrerinnen.

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