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Yamato – The Drummers of Japan

MELDUNGEN 

Stadtkultur

500 Trommelschläge pro Minute
Yamato – The Drummers of Japan

FOTO: KANSAI
FOTO: KANSAI
Mit unbändiger Kraft, unfassbarer Synchronizität, harmonischen Bildern und einer wohltuenden Prise Humor sind die Trommel-Virtuosen seit über 20 Jahren weltweit auf Tour und haben in über 50 Ländern die Herzen von mehr als 6 Millionen Zuschauern erobert.

Mit ihrer neuen Bühnenshow Chousensha setzen sie ihre Erfolgsgeschichte fort – erstmals in Zusammenarbeit mit dem gefeierten japanischen Stardesigner Kansai Yamamoto, der fantasievolle und farbenprächtige Kostüme für die neue Show entworfen hat. Schon in jungen Jahren sorgte der Japaner mit seinen spektakulären Bühnenoutfits für Stars wie David Bowie in der Kunstwelt für Furore. Chousensha (dt. die Herausforderer) widmet sich dem Leben und seinen großen Herausforderungen: dem Abenteuer des Aufbruchs, dem Reiz neuer Aufgaben und den Verheißungen lang gehegter Träume. Unnachahmlich verknüpfen Yamato – The Drummers of Japan ihre Vision mit pulsierender Kraft, fordern ihre Instrumente immer wieder heraus und suchen unaufhörlich neue Wege des Ausdrucks. Das Beben ihrer Trommeln und der Beat, der in den Körpern widerhallt, ist Quelle dieser schier unerschöpflichen Kreativität. Bei rekordverdächtigen Spitzenfrequenzen von bis zu 500 Schlägen pro Minute ist alles perfekt ineinander verwoben. Kaum eine andere Formation verbindet so gekonnt die ehrwürdige Tradition der asiatischen Trommelkunst mit dem kraftvollen Pulsschlag des modernen Japan.

22. bis 25. August um 20 Uhr, 26.8. um 15 Uhr, Staatsoper Hamburg, Karten 30 bis 73 Euro, Tel. 450 118 676

MEHR SCHULDEN ALS GRIECHENLAND
Der Pantoffel Panther

FOTO: MICHAEL PETERSOHN
FOTO: MICHAEL PETERSOHN
Hassos und Röschens Traum von einem gemeinsamen Alter im Luxus ist unerfüllbar. Es droht eher die Armut, wenn nicht sogar Gefängnis wegen Insolvenzverschleppung und der vielen Schulden des Kleinunternehmers. In dieser Situation taucht der waschechte Italiener Luigi auf, der Hasso versehentlich für den legendären Auftragskiller „Der Panther“ hält und ihm sehr viel Geld für einen Job in Aussicht stellt.

Noch bis 3. September, div. Zeiten, Komödie Winterhuder Fährhaus, Karten 14 bis 35,50 Euro, Tel. 480 680 80

COMEDY SHOW
Pornosüchtig

FOTO: GERHARD PRAGER
FOTO: GERHARD PRAGER
Dieses komische Drama gewährt einen selbstironischen Einblick in die Tiefen sexueller Männerfantasien. Doch es geht nicht nur um Pornos, sondern auch um die Liebe und den Unterschied zwischen Mann und Frau. Für Väter und Söhne, Mütter und Töchter, für alle, die in Nostalgie schwelgen wollen, für Verliebte und Verheiratete und alle, die das Leben nicht ganz so ernst nehmen und dennoch Verantwortung tragen für ihre Kinder und die Welt von morgen

23. August bis 2. September, Mi 19 Uhr, Do-Sa 20 Uhr, Schmidtchen, Karten 18 bis 28 Euro (zzgl. 2 Euro) Tel. 317 788 99

MIT DER MASKE IN BLAU INS LAND DES LÄCHELNS
Sommermelodien

FOTO: HAUSEIGEN
FOTO: HAUSEIGEN
Die schönsten Melodien aus der Operette in einem bunten Strauß bekannter Melodien, leicht, locker und sommerlich. Bekannte Lieder großer Komponisten, wie: „Die Juliska aus Budapest“, „Die Christel von der Post“, „Tanzen möcht’ ich“, „Ich spiel mit dir“, „Dein ist mein ganzes Herz“, „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ oder „Josef, ach Josef, was bist du so keusch“. Evergreens, die Operettenfans oder jene, die es werden wollen, begeistern.

11. August um 19.30, Engelsaal, Karten 15,39 bis 40,59 Euro, Tel. 01806/447 00 00

Katharina Apostolidis, Geigen- und Klavierlehrerin, Kulturredaktion
katharina.apostolidis(at)kloenschnack.de

Lions Kabarett- & Kleinkunstfestival

240 JAHRE SINGENDE HERRENTORTE
Helge Schneider

FOTO: HELGE SCHNEIDER
FOTO: HELGE SCHNEIDER
Im Jahre 1776 wurde Helge Schneider der 1. im Sauerland geboren. Mit Beethoven drückte er die Schulbank in Bonn. Auch er war ein musikalisches Naturtalent. Im Jahre 1818 trat er erstmals unter seinem Fantasienamen „die singende Herrentorte“ in einem Hotel in Ulm auf und riskierte damit Kopf und Kragen, denn die Kirchenfürsten fanden diese Bezeichnung höchst merkwürdig. Seine kreative Art, sich selbst zu vermarkten, vererbte Helge der Erste an seinen Sohn Paul weiter, der bis Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als gefeierter Opernsänger unter anderem in der Metropolitan Oper in New York als Zweitbesetzung arbeitete und dann aus Geldnot eine französische Adelige heiratete, die er aber nicht leiden konnte. Aus dieser Verbindung entstand der völlig unmusikalische Heinz. Aus dessen Ehe mit der Finanzamtsangestellten Anneliese (der Name ist erfunden) entstand der uns bekannte Helge Schneider. Dieser entdeckte den Namen „singende Herrentorte“ in alten Briefen. Seitdem kleidete er sich etwas extravaganter und wurde berühmt mit eigenen Klassikern, wie zum Beispiel Katzeklo, Katzeklo. Im kommenden Sommer wird der König der tanzenden Blattläuse (Helge) dieses Jubiläum gemeinsam mit seinen Wegbegleitern und Gästen aus 240 Jahren „Singende Herrentorte“ auf den Sommerbühnen zelebrieren. Diese Tournee ist gleichzeitig eine Verbeugung vor seinem treuen Publikum.

18. August um 19 Uhr, Stadtpark Open Air, Karten 41,70 Euro Stehplatz, Tel. 413 22 60

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