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Shape of water – Das Flüstern des Wassers

KINO

FANTASY-DRAMA
Shape of water – Das Flüstern des Wassers 

FOTO: 2017 TWENTIETH CENTURY FOX  
FOTO: 2017 TWENTIETH CENTURY FOX  
Die stumme Elisa (Sally Hawkins) ist während des Kalten Krieges in einem Hochsicherheitslabor der amerikanischen Regierung angestellt, wo sie einsam und isoliert ihrer Arbeit nachgeht. Doch als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein streng geheimes Experiment entdecken, das in dem Labor vorangetrieben wird, ändert sich Elisas Leben für immer. Sie freundet sich mit dem mysteriösen Fischwesen (Doug Jones) an, das dort in einem Tank gefangen gehalten wird. Ihre Gefühle für die Kreatur werden immer intensiver, sodass sie schließlich den Entschluss fasst, den Amphibienmann aus den Händen der Regierung zu befreien.

Guillermo del Toros feinfühliges Werk stellt den Filmbegriff der Monstrosität mithilfe einer Liebesgeschichte auf den Kopf. Aus der Wasserkreatur wird eine heldenhafte Hauptfigur und die Menschen, die sich gegen sie verbünden, als die eigentlichen Kräfte des Bösen entlarvt. Dass die beiden Hauptdarsteller des Films auf ihre ganz eigene Art kommunizieren, verstärkt die geheimnisvolle Intimität umso mehr.

Regisseur del Toro reizte bei seiner Arbeit besonders der Widerspruch, dass 1962 eine Epoche voller Glauben an die Zukunft war und die Menschen besessen von allem Neuen waren, während die Kreatur ein urtümliches Wesen aus der tiefsten Vorzeit darstellt.

Das Fantasy-Drama gewann bisher den Goldenen Löwen der Filmfestspiele in Venedig, zwei Golden Globes und gilt als einer der Favoriten bei den diesjährigen Oscars.

Ab 15. Februar

ROMANZE
Der seidene Faden 

Hier sitzt jeder Kniff FOTO: 2017 FOCUS FEATURES, LLC.
Hier sitzt jeder Kniff FOTO: 2017 FOCUS FEATURES, LLC.
Niemand kann Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) in Sachen Mode und Schneiderkunst das Wasser reichen. Er kleidet Adlige, Filmstars, Erbinnen, Damen aus der Society und Debütantinnen im London der Nachkriegsjahre ein. Als die junge, unbefangene Alma (Vicky Krieps) in seinen ansonsten kontrollierten, maßgeschneiderten Alltag tritt, wird nicht nur das Leben von Reynolds, sondern das ganze House of Woodcock von der neuen Muse beeinflusst.

Ab 1. Februar

HISTORIE
Die Verlegerin 

Kay und Ben gehen ein großes Risiko für den Verlag ein FOTO: 2018 UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL 
Kay und Ben gehen ein großes Risiko für den Verlag ein FOTO: 2018 UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL 
S1971 steht mit Katharine „Kay“ Graham (Meryl Streep) eine Frau an der Spitze des Verlags, der die renommierte „Washington Post“ herausbringt. Als erste weibliche Zeitungsverlegerin der USA hat Kay ohnehin keinen leichten Stand, außerdem steht die Zeitung kurz vor dem Börsengang.

Brisant wird es, als Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) über einen gigantischen Vertuschungsskandal im Weißen Haus berichten will, in den allein vier US-Präsidenten verwickelt sind. Im Kampf um die Pressefreiheit riskieren Kay und Ben nicht nur ihre Freiheit und Karrieren, sondern auch die Zukunft der Zeitung. Doch ihr mächtigster Gegner bleibt die US-Regierung. Die Veröffentlichung der geheimen „Pentagon-Papiere” zählt neben der Watergate-Affäre zu den größten Politskandalen der USA. Steven Spielberg bringt den ersten „Leak“ spannend auf die Leinwand und zurück ins Gedächtnis.

Ab 22. Februar

THRILLER
Wind River

Cory ist das raue Wetter gewohnt FOTO: WILDBUNCH GERMANY
Cory ist das raue Wetter gewohnt 

FOTO: WILDBUNCH GERMANY
Auf der Jagd nach Pumas findet Fährtenleser Cory Lambert (Jeremy Renner) in der Wildnis des vereisten Indianer-Reservats „Wind River“ in Wyoming die Leiche einer jungen Frau. Sofort fühlt er sich an seine eigene Tochter erinnert, die drei Jahre zuvor unter ähnlichen Umständen ums Leben gekommen ist. Zur Ermittlung schickt die Bundespolizei Jane Banner (Elizabeth Olsen) an den Tatort, eine junge, noch unerfahrene Agentin aus Florida. Weil sie weder mit der unwirtlichen Witterung noch den Regeln des Reservats vertraut ist, engagiert sie Lambert als Führer. Je näher Jane und Cory der Auflösung des Falls kommen, desto mehr wird ihnen bewusst, dass der Gegenspieler vor nichts zurückschreckt. Taylor Sheridans Regiedebüt überzeugt mit verschneiten Naturbildern.

Ab 8. Februar  

Über Hamburger Klönschnack