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Der Kaufmann von Venedig

MELDUNGEN 

Stadtkultur

Komödie von William Shakespeare
Der Kaufmann von Venedig

FOTO: SINJE HASHEIDER
FOTO: SINJE HASHEIDER
Es herrschen goldene Zeiten in der Republik Venedig. Die Kapital- und Warenströme fließen, die Welt rückt zusammen, die Schuldenberge wachsen.

Und bis es zu dem fatalen Handel zwischen dem christlichen Kaufmann Antonio und dem verachteten jüdischen Geldverleiher Shylock kommt, scheinen alle darauf zu vertrauen, dass dies ewig so weitergehen wird. „Der Kaufmann von Venedig“ enthält in den Figuren des selbstlos liebenden Kaufmanns Antonio, des unbarmherzigen Wucherers Shylock, sowie in der Konstruktion des Gerichtsprozesses, in dem Shylock den Part des kapitalistischen Sündenbocks zu spielen gezwungen wird, alle Zutaten des europäischen Antisemitismus. Zugleich entfaltet Shakespeare facettenreich und beispielhaft das dialektische Verhältnis einer christlichen Mehrheitsgesellschaft zu einer diskriminierten jüdischen Minderheit. Wo und wann immer an den Heilsversprechen von Kapitalismus und Globalisierung gezweifelt wird, erwachen offenbar die alten identitären Stammesmuster von der eigenen Anständigkeit und der Barbarei „der ewig Anderen“ zum Leben und fordern die Opferung von Sündenböcken.

23./28. Februar/2. März, jeweils 20 Uhr, am 25. Februar um 18 Uhr, Deutsches Schauspielhaus, Karten 9 bis 69 Euro/erm. 9 Euro inkl. HVV, Tel. 24 87 13

ERFOLGSMUSICAL FÜR GROSS UND KLEIN
Mary Poppins

FOTO: STAGE ENTERTAINMENT/DEEN VAN MEER
FOTO: STAGE ENTERTAINMENT/DEEN VAN MEER
Mary Poppins erzählt die Geschichte des gleichnamigen Kindermädchens, das von Familie Banks für ihre Kinder engagiert wird. Anfangs sind alle von ihren außergewöhnlichen Methoden überrascht. Doch besonders die Kinder schließen Mary schnell ins Herz, fühlen sich endlich verstanden und erleben mit ihr zahlreiche magische Abenteuer. Und auch die Erwachsenen erkennen, dass das Kindermädchen nicht nur für ihre Kinder gut ist.

Preview ab 20. Februar um 19 Uhr, Stage Theater an der Elbe, Karten 53,90-145,90 Euro, Premiere 25. Februar um 18.30 Uhr, Karten 115,90 bis 155,90 Euro, Tel. 01805/44 44

FLAMMENDE ROSE
Händels Rosen

FOTO: HOLGER CEGLARS
FOTO: HOLGER CEGLARS
Senator Brockes’ Dichtung Flammende Rose ist einer der anrührendsten Texte der Aufklärung in Hamburg. G.F. Händel vertonte diese Dichtungen in seinen Deutschen Arien, die repräsentativ für die bürgerliche Musikpflege in Hamburg stehen. Ein Programm rund um die Oper am Gänsemarkt zum Thema der Rose mit C. Bertucci, Sopran, Hamburger Ratsmusik (Barockvioline, Viola da gamba, Theorbe, Cembalo, Leitung: Simone Eckert).

28. Februar um 19.30, Lichtwarksaal, Karten 15/ erm. 10 Euro, Tel. 340 686 50

BLICK HINTER DIE KULISSEN MIT ANEKDOTEN
Führung durch die Staatsoper

FOTO: NIKLAS MARC HEINECKE
FOTO: NIKLAS MARC HEINECKE
Entdecken Sie, wo die Proben für die Vorstellungen stattfinden, werfen Sie einen Blick in die Schneiderei- oder Maskenwerkstatt und finden Sie heraus, wohin die schönen allabendlich genutzten Requisiten nach der Vorstellung verschwinden. Außerdem können Sie den einzigartigen Blick in den Zuschauerraum von der Bühne aus genießen.

5. Februar von 13.30 bis 15.30 Uhr, Staatsoper, Treffpunkt: Bühneneingang Kl. Theaterstraße. Bitte lösen Sie Ihre Eintrittskarte von 6 Euro vorab im Kartenservice Gr. Theaterstraße 25, Tel. 35 68 68

Katharina Apostolidis, Geigen- und Klavierlehrerin, Kulturredaktion
katharina.apostolidis(at)kloenschnack.de

PREISTRÄGER DES HAMBURGER INSTRUMENTAL WETTBEWERBS 2017
Konzert der Kinder

FOTO: KATHRIN DOEPNER
FOTO: KATHRIN DOEPNER
Mit über 400 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen hat der Hamburger Instrumental Wettbewerb auch in diesem Jahr für neue Rekorde gesorgt. Über 100 der Kinder und Jugendlichen – Solisten, Duos und Ensembles – werden sich beim traditionellen Konzert der Kinder vor großem Publikum präsentieren. Neben klassischen Instrumenten – von Geige, Cello, Klavier und Querflöte bis hin zu Saxophon und Posaune – sind dank des eigens für den Wettbewerb gestifteten Sonderpreises „Töne der Welt“ (gefördert von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung) auch wieder besondere Instrumente wie etwa die arabische Oud zu hören und zu sehen, die in Konzertsälen eher selten auftauchen. Wettbewerb und Konzert werden seit ihrer Gründung in den 50er Jahren von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung gefördert, seit 2013 auch von der Haspa Musik Stiftung, die regelmäßig als Sonderpreis eine Meistergeige aus der Werkstatt von Geigenbaumeisterin Anneke Degen verleiht.

18. Februar um 16 Uhr, Laeiszhalle großer Saal, Karten 4 bis 8,95 Euro, Tel. 01806/ 570070 und Vvk.-St. Schulklassen können überdies gern direkt beim Hamburger Instrumental Wettbewerb anfragen. Es gibt ein gesponsertes Kontingent von Freikarten für Kinder und Jugendliche, die sich einen Konzertbesuch nicht leisten können, mail@hamburger-instrumentalwettbewerb.de.

Über Hamburger Klönschnack