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Blade Runner 2049 – Mensch oder Maschine

KINO

SCIENCE – FICTION
Blade Runner 2049 – Mensch oder Maschine 

FOTO: 2017 SONY PICTURES RELEASING GMBH 
FOTO: 2017 SONY PICTURES RELEASING GMBH 
30 Jahre nachdem der Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) damit beauftragt wurde, eine Gruppe von vier Androiden – Replikanten genannt – aufzuspüren, stößt der L.A.P.D.-Polizeibeamte K (Ryan Gosling) zufällig auf ein gut gehütetes Geheimnis. Diese Entdeckung droht, auch noch die letzten gesellschaftlichen Strukturen in der düsteren, von gewissenlosen Konzernen geprägten Zukunft zu zerstören.

K macht sich auf die Suche nach Deckard, in der Hoffnung, von dem ehemaligen Blade Runner Hilfe zu erhalten. Doch der ist seit Jahrzehnten verschwunden. Die von Fans langersehnte Fortsetzung des Kultfilms „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982 baut ebenfalls wie der Vorgängerfilm auf eine finstere Optik mit verregneten Straßen, deren einziger Lichtblick zahllose Werbetafeln sind, sowie einen stimmungsvollen Soundtrack. Auch die bange Frage, wer Mensch und wer Maschine ist, steht wieder im Vordergrund.

Star-Regisseur Ridley Scott ist dieses Mal als Produzent beteiligt. Regie führt stattdessen Denis Villeneuve, der schon mit Filmen wie „Arrival“ (2016) sein Gespür für anspruchsvolle, philosophische Science-Fiction-Filme demonstrierte. Ihn interessierten schon immer mysteriöse Filme, die eine starke visuelle Handschrift tragen und in Parallelwelten entführen. Für ihn sei Scotts „Blade Runner“ in dieser Kategorie eines der besten Werke aller Zeiten: „Ridley war so genial, Science-Fiction und Film Noir miteinander zu vermischen, um so eine einmalige Entdeckungsreise menschlicher Existenz zu erschaffen.“ Genau diese Reise will Villeneuve nun fortführen.

Ab 5. Oktober 

DRAMA
Maudie 

Maud verwandelt das Haus FOTO: DUNCAN DEYOUNG/COURTESY OF MONGREL MEDIA
Maud verwandelt das Haus FOTO: DUNCAN DEYOUNG/COURTESY OF MONGREL MEDIA
Kanada 1930: Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste und sucht für sein kleines Haus eine Haushälterin. Doch einzig Maud Dowley (Sally Hawkins) meldet sich, die aufgrund von rheumatischer Arthritis humpelt und missgebildete Hände hat. Statt zu putzen bemalt Maud lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern und gewinnt so das Herz des mürrischen Everett. Aisling Walshs „Maudie“ erzählt die wahre Geschichte von Maud Lewis, deren Folk Art-Gemälde heute weltweit in zahlreichen Kunstsammlungen hängen.

Ab 26. Oktober 

BIOGRAFIE
Django – Ein Leben für die Musik 

Django steht zu seiner Musik FOTO: ROGER ARPAJOU
Django steht zu seiner Musik FOTO: ROGER ARPAJOU
Jazzgitarrist Django Reinhardt (Reda Kateb) ist 1943 in Frankreich auf dem Gipfel seines Erfolges. Jeden Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing – eine Musik voller Lebenslust, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti verfolgt werden, kann sich der populäre Gitarrist in Sicherheit wiegen. Bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen.

Da sich Django weigert, muss er mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze untertauchen. Doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen. In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar den unkonventionellen Künstler und Freigeist, den die Frage beschäftigt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt.

Ab 26. Oktober

THRILLER
Schneemann 

Harry Hole lockt es raus in die Kälte FOTO: UNIVERSAL PICTURES
Harry Hole lockt es raus in die Kälte 

FOTO: UNIVERSAL PICTURES
Harry Hole (Michael Fassbender) ist Leiter einer Eliteeinheit der Polizei und hat den Auftrag, das Verschwinden einer Person während der ersten Schneefälle zu untersuchen. Schon bald kommt ihm der Verdacht, dass ein Serienkiller wieder aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist, der nie geschnappt wurde. Dieser hinterließ nach seinen Angriffen stets nur einen Schneemann in den Vorgärten seiner Opfer. Mithilfe seiner Kollegin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) muss Hole den Fall lösen, bevor der Killer beim nächsten Schneefall wieder zuschlägt. Dafür rollen die beiden Jahrzehnte alte Fälle wieder auf.

Nach dem Kriminalroman des norwegischen Autors Jo Nesbø.

Ab 19. Oktober

Über Hamburger Klönschnack