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Barocker Trompetenzauber

MELDUNGEN 

Stadtkultur

Matthias Höfs, Trompete
Barocker Trompetenzauber

FOTO: PREMIUM EVENT
FOTO: PREMIUM EVENT
Manche halten ihn für einen der besten Trompeter der Welt, einige sogar für den besten! Matthias Höfs, gebürtiger Lübecker, entdeckte die Trompete für sich bereits im zarten Alter von sechs Jahren, weil das Instrument so schön golden glänzte.

Nach einer rasanten musikalischen Entwicklung an der Hamburger Musikhochschule wurde er bereits mit 18 Jahren 1. Solotrompeter an der Hamburgischen Staatsoper, der er 16 Jahre treu blieb, um dann zurück zur Musikhochschule zu wechseln, diesmal allerdings als Professor. Viele seiner Studenten sitzen heute als Trompeter in den besten Orchestern der Welt, aber all das hält Matthias Höfs nicht davon ab, ständig als Solist oder mit German Brass weltweit zu konzertieren. Sein neuestes Projekt ist eine CD-Einspielung mit Trompetenkonzerten von Georg Philipp Telemann zu dessen 250.Todesjahrs. Damals war der Schwerpunkt von Telemanns kompositorischer Tätigkeit die Kirchenmusik, aber er schrieb auch sehr viel Instrumentalmusik, u. a. Konzerte und Sonaten für Trompete, die nun neu von Matthias Höfs für CD aufgenommen wurden. Die Konzert- Premiere erleben nun die Trompetenkonzerte Telemanns ergänzt von virtuosen Werken von Vivaldi, Bach und Händel, gemeinsam musiziert mit der hervorragenden polnischen Kammerphilharmonie Sopot, unter der Leitung von Wojciech Rajski.

4. November um 20 Uhr, St. Michaelis Hauptkirche, Karten 30 bis 48 Euro zzgl. Gebühre, Tel. 01806/57 00 16 u. Vvk.-St

www.Hanseatische-Konzertdirektion.de

FÜR ALLE SINNE
Konzert, Fotografien und Menü

FOTO: SVEN CREUTZMANN
FOTO: SVEN CREUTZMANN
Die Pianistin Andrea Benecke spielt u.a. Lichtklang-Kompositionen zu der „Photo- Qubit-Serie Hamburg“ des Künstlers Wolfgang Weiss. Bis 9.10. läuft auch noch die Ausstellung „Cuban Icons“ von Sven Creutzmann, der Fidel Castro fotografiert hat, auch in Begleitung von Hugo Chávez, Papst Johannes Paul II. oder Nelson Mandela. Er zeigt Kuba von innen, macht das Einfache im Zusammenspiel von karibischer Farb- und Lichtintensität zum Besonderen.

6. Oktober um 19 Uhr, Nissis Kunstkantine, Dalmannkai 16, Konzert und Drei-Gang-Menü, 45 Euro, Anmeldung Tel. 0160/923 125 15

UNSERE STARS
Rockstars reloaded

FOTO: HAMBURG MEISTERKLASSE
FOTO: HAMBURG MEISTERKLASSE
Nach dem Erfolg der ersten Rockstars-Show mit vielen Klassikern der Rockmusik der 70er und 80er Jahre, wird nun nachgeladen: Rockstars reloaded, die neue „kosmische Chartshow“ im Planetarium bietet Songs, die von den Simple Minds über Metallica zu U2, Muse, Linkin’ Park und noch viel weiter führen. Also zurücklehnen und abheben ins Rock-Universum und in eine interplanetare Lightshow mit Rockmusik. Empfohlen ab 16 Jahre.

Diverse Termine, Planetarium Hamburg, Karten 13 Euro 
Tel. und Infos 428 865 210

AUS DEM SCHATTEN ANS LICHT – ENTDECKEN UND GEDENKEN
Verfemte Musik 

FOTO: MIRJAM VOIGT
FOTO: MIRJAM VOIGT
Das Hamburger Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels gilt international als Experte verfemter Musik, die es am Klavier zu vier Händen der Vergessenheit entreißt. Am Beispiel der 1933/38 emigrierten Hamburger Komponisten Ingolf Dahl und Ruth Schonthal beleuchten beide Prägung, Heimatbezug und Verfolgung in Wort und Musik. Außerdem erklingen in diesem Gesprächskonzert Meisterwerke von Hindemith und Milhaud.

6. Oktober um 20 Uhr, Mozartsäle, Karten 10 /erm. 5,30 Euro, Tel. 01806/ 57 00 70 und Vvk.-St.

Katharina Apostolidis, Geigen- und Klavierlehrerin, Kulturredaktion
katharina.apostolidis(at)kloenschnack.de

BW Bank - Oliver Neckel

STIFTUNGEN BEWEGEN DIE STADT
Hamburger Stiftungstage 2017

FOTO: KIRSTEN HAARMANN
FOTO: KIRSTEN HAARMANN
„Stiftungen bewegen die Stadt“ lautet das Motto der fünf abwechslungsreichen Tage im Oktober. 99 von 1.398 Stiftungen sind mit mehr als 140 Veranstaltungen am Start. Diskussionen, Aufführungen und Aktionen. Den Hamburger Stiftungen gebührt öffentliche Aufmerksamkeit, denn sie prägen unsere Stadt. Das Spektrum reicht von großen Organisationen und Flaggschiffen bis hin zu Ein- Mann-Initiativen. Es ist an der Zeit, über das Gute, das Stiftungen tun, zu reden und in den direkten Austausch mit den vielen tausend Engagierten zu gehen. Die Hamburger sind eingeladen, sich die Arbeit der Stiftungen anzusehen, an Veranstaltungen teilzunehmen und wahrzunehmen, was Hamburg bewegt. Das umfangreiche Programm macht deutlich, was Stiften bedeutet, welche Ziele verfolgt werden, wo gefördert wird und wie jeder einzelne hilfreich unterstützen kann. Viele der Veranstaltungen sind kostenfrei, einige lassen jedoch nur angemeldete Teilnehmer zu. Deswegen ist es ratsam, sich zeitnah bei den Wunschveranstaltungen anzumelden. Ein Zentrum der diesjährigen Stiftungstage wird im Bucerius Kunst Forum eingerichtet. Am Infostand kann man sich über die Tätigkeit des Stiftungs – büros Hamburg informieren. Zusätzlich präsentieren sich einzelne Stiftungen.

9. bis 13. Oktober, an vielen Orten in der Stadt sowie im Bucerius Kunst Forum
Infos:
www.hamburgerstiftungstage.de

www.hamburgerstiftungstage.de

Über Hamburger Klönschnack