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Wider den politischen Ernst

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Politik

HAUS RISSEN
Wider den politischen Ernst

Das Haus Rissen steht für politische Bildung und entsprechende Seminare FOTO: BUSCHER
Das Haus Rissen steht für politische Bildung und entsprechende Seminare FOTO: BUSCHER
Quizfieber herrscht im Haus Rissen, wenn das Team vom „Das Kneipenquiz“ ihr eigens für diesen Abend gestricktes „Haus- RissenPubquiz“ mit ihren Gästen spielt.

„Das Kneipenquiz“, das sind Darren Grundorf und Tom Zimmermann aus Hamburg, die seit 2011 in ganz Deutschland Quiz – abende mit 100 bis 200 Gästen veranstalten. In Teams von bis zu sechs Personen treten dabei die Gäste mit einander und gegeneinander an, beantworten Fragen, lösen Video- und Bilderrätsel und ordnen Soundschnipsel den richtigen Titeln zu.

Im Haus Rissen wird so bewiesen, wie politische Bildung Spaß machen kann und Jugendliche auch der hochgebildeten älteren Generation die Stirn bieten können. Die Quizsieger erwartet natürlich ein besonderer Preis.

Im Rahmen des Quizabends werden zudem einige ganz besondere junge Menschen geehrt – die Erst-Wahl-Helfer. Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein standen 75 Jugendliche bei ihrer ersten Wahl im Wahllokal und haben sich als Wahlhelfer für die Demokratie in ihrer Gemeinde eingesetzt. Das nötige Wissen dazu haben sie sich im Projekt „Erst-Wahl- Helfer“ im Haus Rissen angeeignet. Jörg Bülowvom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag wird den jungen engagierten Freiwilligen an diesem Abend seinen Dank aussprechen und ihnen ihre wohlverdiente Auszeichnung als Erst-Wahl-Helfer überreichen.

21. Juni, um 19.30 Uhr, Rissener Landstraße 193, Die Teilnahmegebühr (inkl. Getränke) für diesen besonderen Abend beträgt 25 Euro (Förderkreismitglieder 15 Euro / junge Menschen in der Ausbildung und Arbeitslosengeldbezieher 5 Euro) und ist an der Abendkasse zu entrichten.

ORTSKERN BLANKENESE
Neue Interessengemeinschaft gegründet

Welches Pflaster soll es sein? Bürger durften votieren
Welches Pflaster soll es sein? Bürger durften votieren
Wie schon bei der vergangenen öffentlichen Diskussion (der KLÖNSCHNACK berichtete) sind sich Blankeneser bei der Neugestaltung des Blankeneser Ortskerns weiter uneins. Ein Ergebnis der zurückliegenden Zusammenkunft ist die Neugründung der „Interessengemeinschaft Blankeneser Marktplatz“. Sie setzt sich auch für eine Umgestaltung ein, sie solle aber „behutsam und milieugerecht“ erfolgen. So solle unter mehreren anderen Punkten die „ortstypische Topografie“ nicht verändert, die Propst-Paulsen-Straße nicht verlegt und das Markthaus saniert oder durch einen Neubau ersetzt werden. „Wir haben bereits rund tausend Unterschriften gesammelt“, so Jutta von Tagen, Mitinitiatorin der Interessengemeinschaft.

Die Befürworter der jetzigen Pläne setzen sich aus Bürgerverein, Kommunalpolitik und der Interessengemeinschaft Blankenese zusammen. Skurrullität am Rande: Ein Kommunalpolitiker der CDU gehört beiden Interessengemeischaften an.

KATHARINENHOF
Ein neuer Name für das Herrenhaus?

Die unendliche Geschichte um den Katharinhof ist um eine Facette reicher. Das einstige Herrenhaus wurde 2009 an den Invesor Peter Bishop unter der Auflage verkauft, es bis 2015 denkmalgerecht zu sanieren. Wann der Eigentümer Bishop die Sanierung beenden wird, bleibt offen. Auf zwei Bauschildern steht nun immerhin „Bishophof“. Das wiederum regte den SPDBezirksabgeordneten Wolfgang Kaeser zu einer kleinen Anfrage an das Bezirksamt an. Darin will er wissen, ob die Namens – änderung verhindert oder rückgängig gemacht werden könne. Quintessenz der knappen Antwort: Es gibt keine Möglichkeit, die Umbenennung zu verhindern.

VERKEHR
Stresemannstraße für Gefahrgüterverkehr sperren?

Aus einem Gefahrguttransporter traten kürzlich auf der Stresemannstraße Lösungsmittel aus. Die Feuerwehr war vier Stunden lang im Einsatz. „Auch wenn dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr keine Gefahr für die Anwohner bestand: Die Stresemannstraße ist eine dicht bewohnte Straße“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit Jahrzehnten werde von Bürgern und Bürgerinnen und Bezirkspolitik gefordert, die Straße für Gefahrguttransporte zu sperren. „Was muss noch passieren, bis endlich mal ein Senat diese Gefahrguttransporte durch die Stresemannstraße beendet?“ so Jersch.

BÜRGERINITIATIVE
„Elbstrandweg für alle“

Die Bürgerinitiative „Elbstrandweg für alle!“ fordert, dass das Bezirksamt Altona eine Lösung für das Nadelöhr in Övelgönne für Fußgänger und Radfahrer schafft. Seit Jahrzehnten kommt es zu Konflikten auf dem schmalen Weg. Durch die steigende Beliebtheit des Elbstrands als Naherholungsgebiet und den ungebrochenen Trend zum Umstieg vom Auto aufs Fahrrad, insbesondere im Berufsverkehr, verschärfe sich die Situation, so die Initiatoren der Bürgerinitiative. „Es braucht mehr Platz für alle. Sowohl für Fußgänger, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Mobilitätseingeschränkte soll das Bezirksamt einen barrierefreien und ansprechend gestalteten Strandweg bauen.“

GRÜNE
Vorstand bestätigt

Auf einer Klausurtagung im Mai konstituierte sich der Vorstand der Grünen Fraktion Altona neu. Gesche Boehlich wurde dabei als Vor – sitzende und Sven Kuhfuß als Stellvertreter bestätigt. Dritter im Vorstandsteam ist jetzt Benjamin Eschenburg, der bereits in den Ausschüssen Haushalt und Vergabe, Bau sowie Grün, Naturschutz und Sport arbeitet.

www.gruene-altona.de

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