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Politik

WAHLKAMPF 
Prominente Gäste

Marcus Weinberg und die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer diskutierten im „Ravenborg“ mit Wählern
Marcus Weinberg und die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer diskutierten im „Ravenborg“ mit Wählern
So viel Politprominenz kommt selten in den Hamburger Westen. Am Morgen des 17. Augusts war Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in die Blankeneser Führungakademie der Bundeswehr angereist. Am Abend kam die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Wahlkampf ins Blankeneser Weingeschäft „Ravenborg“. Unter den Zuhörern altgediente CDU-Mitglieder wie Peter Schmidt, Detlef Roock und Sven Hielscher. Mit dabei auch Karin Prien, Bildungsministerin in Schleswig- Holstein. Die Zuhörer erlebten eine knappe, politische Tour d’Horizon. Asylrecht, Wirtschaft, mögliche Koalitionen – auf sachliche, wenig kämpferische Weise und ohne Polemik, arbeitete der Gast aus dem Saarland die relevanten Punkte ab. Und drängte den Fahrer zur Eile. Denn das Flugzeug stand wenig später bereit. Johann Riekers von der Blankeneser CDU zog ein kurzes Fazit: „Authentisch, bodenständig und sie hat was zu sagen.“

STRASSENBILD
Unmut über Wahlplakate

Plakate werden nicht entfernt FOTO: C. KOHLEER
Plakate werden nicht entfernt 

FOTO: C. KOHLEER
Mitte August erreichte die KLÖNSCHNACK-Redaktion Leserschreiben, die eine unsachgemäße Nutzung von Wahlplakaten bemängelten. So hätten Plakatständer noch Wochen nach den angekündigten politischen Veranstaltungen in Fetzen gehangen. Nach Aufforderungen von Bürgern, die Träger endlich zu entfernen, wurden sie „mit allgemeinen politischen Werbebotschaften beklebt; es wurden somit Dauerwerbeflächen für eine politische Partei eingerichtet“ (Christian Kohler). Leser bemängeln eine Verschandelung des Straßenbildes.

CDU
Ursula von der Leyen auf dem Süllberg

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit Marcus Weinberg auf dem Süllberg
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit Marcus Weinberg auf dem Süllberg
Zu einer besonderen „Tea-Time“ hatte der Bundestagsabgeordnete aus Altona und den Elbvororten Marcus Weinberg Ende August auf den Süllberg eingeladen. Die Bundesministerin für Verteidigung, Ursula von der Leyen, war zu Gast in Blankenese. Auf dem Süllberg ging es bei Tee um Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, um die internationale Situation und die Aufgaben Deutschlands und der Bundeswehr. Zu Gast in der bunten Runde waren neben Unternehmern und Unterstützern der CDU auch die Altonaer Bürgerschaftsabgeordnete Franziska Grunwaldt, die Bezirksabgeordneten Susanne Schütt und Kaja Steffens und Stipendiaten der Jürgen- Echternach-Stiftung, deren Vorsitzender Marcus Weinberg ist. Ministerin von der Leyen war vom Ausblick vom Süllberg erkennbar fasziniert. „Einfach nur wunderbar.“

DREI FRAGEN AN . . .
Johanna Lea Rädecke

Johanna Lea Rädecke geht auf jeden Fall zur Bundestagswahl
Johanna Lea Rädecke geht auf jeden Fall zur Bundestagswahl
Für die 23-jährige Studentin Johanna Rädecke steht am 24. September die zweite Bundestagswahl ihres Lebens an. Ihre Wahlentscheidung hat sie bereits getroffen.

Frau Rädecke, was denken junge Menschen ihrer Generation über die bevorstehende Wahl?

Gerade die letzten populären und über – raschenden Wahlen – zum Beispiel die Landtagswahl in Schleswig-Holstein oder das Brexit-Votum – haben wieder gezeigt, wie wichtig die Stimmen Einzelner sind. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist die Wahl ein Selbstverständnis. Dies mag vielleicht auch am universitären Umfeld liegen, doch ich kenne niemanden, der seine Stimme nicht abgeben würde. Dies ist die Chance, aktuelle Politik ent – weder zu bestätigen oder neu zu formen – ein Privileg, das jeder wahrnehmen sollte.

Welche Aspekte sind für Sie bei dieser Wahl besonders wichtig?

Mir liegen viele Bereiche am Herzen. Neben einer grüneren Umweltpolitik wünsche ich mir eine Verbesserung in der Familien- und Frauenpolitik. Ich möchte Kinder, jedoch nicht nur Heim und Herd hüten. Viele Parteien wissen um die Problematik, doch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte eine höhere Priorität haben. Ein fairer Welthandel und eine mitfühlende Flüchtlingspolitik liegen ebenfalls in meinem Fokus.

Werden die Interessen junger Menschen von den Parteien ausreichend berücksichtigt?

Das Thema Bildung, Beruf und Familie hat bei den Parteien einen hohen Stellenwert. Doch gerade im Hinblick auf das Schulsystem sind junge Menschen nach wie vor Versuchskaninchen. Das muss sich ändern. Ganz allgemein jedoch hat meiner Meinung nach jeder junger Mensch die Möglichkeit, politisch Gehör zu finden. Die Jugendarbeit der Parteien leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

BUNDESTAGSWAHL
Ehrenamtliche gesucht

Das Bezirksamt Altona sucht für die Bundestagswahl am 24. September Helferinnen und Helfer, die am Wahlsonntag Zeit und Lust haben, ehrenamtlich im Wahlvorstand eines der 169 Wahllokale zwischen Rissen und Sternschanze oder in einem der 65 Altonaer Briefwahlvorstände mitzuarbeiten. Bedingung ist, dass die Personen zur Bundestagswahl wahlberechtigt sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Je nach Tätigkeit im Wahlvorstand wird eine Aufwandsentschädigung zwischen dreißig und sechzig Euro gezahlt. Die Wahlvorstände bestehen aus der Leitung sowie seiner Stellvertretung und den Beisitzenden, insgesamt fünf bis sieben Personen.

Die Leitung ist für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl im Wahllokal verantwortlich. Dabei unterstützen die Beisitzenden beispielsweise bei der Ausgabe der Stimmzettel, der Prüfung der Wahlberechtigung anhand des Wählerverzeichnisses oder der Eintragung der Stimmabgabevermerke. Nach Schließung der Wahllokale zählt der gesamte Wahlvorstand die Stimmzettel aus.

www.hamburg.de/altona

OSDORF
„Blomkamp-Runde“ sucht Mitglieder

Aufgabe der „Blomkamp-Runde“ ist es, die Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedingungen, der rund um den Blomkamp, in Osdorf, lebenden und dort untergebrachten geflüchteten Menschen weiterzuentwickeln. Damit die vielfältigen Interessen im Stadtteil dabei berücksichtigt werden können, sollten sich die stimmberechtigten Mitglieder der „Blomkamp-Runde“ aus unterschiedlichen Interessengruppen zusammensetzen.

An der ehrenamtlichen Mitarbeit in der „Blomkamp-Runde“ Interessierte melden sich formlos per E-Mail bei Lars Schmidt-von Koss vom Bezirksamt Altona. Sollten sich mehrere Personen für einen Vertretungssitz im Beirat bewerben, wird in einer Sitzung des Sonderausschusses Flüchtlinge, der Bezirksversammlung Altona, das Los entscheiden.

lars.schmidt-vonkoss@altona.hamburg.de

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