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Katharinenhof steht zum Verkauf 

KATHARINENHOF

Katharinenhof steht zum Verkauf 

Denkmalschutz

Der Katharinenhof im Baurs Bark in Blankenese Ende September
Der Katharinenhof im Baurs Bark in Blankenese Ende September
Die Empörung rund um den Katharinenhof in Blankenese erzeugt erneut hohe Brecher. Eigentümer Peter Bishop plant den Verkauf.

Der ‚talentierte’ Mister Bishop bestätigt durch seine Verkaufsabsichten alle Befürchtungen, die Blankenese seit der Vergabe an ihn hatte …“, erklärte der SPD-Bezirksabgeordnete Wolfgang Kaeser, „… nämlich auf einen Verkauf im Millionenbereich zu spekulieren, nachdem er die Immobilie im unteren sechsstelligen Bereich gekauft hatte.“

Mitte September war bekannt geworden, dass Engel & Völkers Commercial den Verkaufsauftrag für die Immobilie erhalten hatte und damit den Schlussstrich über eine jahrelang währende Querele setzen könnte. Bis heute sind nicht alle Details rund um die nicht erfolgte Sanierung des Katharinenhofs publik. Das Vertragswerk, das Peter Bishop 2009 unterzeichnet hatte, dürfte sich als wesentlich komplexer erweisen, als mancher Beobachter annimmt.

Wolfgang Kaeser verlangt nun zu prüfen, ob der Kaufvertrag rückgängig gemacht werden kann bzw. ob Peter Bishop Fördergelder zurückzahlen muss.

Der Verein „Hamburg – Grüne Metropole am Wasser“ stellt den Katharinenhof unterdessen in eine Reihe mit der (abgerissenen) Grossnervilla und der verfallenen Säulenvilla an der Elbchaussee – Objekte, die trotz historischem Wert nicht erhalten wurden. Der Verein fordert im Falle eines Verkaufs öffentlichen Zugang zum Katharinenhof und dem angrenzenden Musenstall sowie eine denkmalgerechte Restaurierung des Ensembles.

Peter Bishop war bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Autor: tim.holzhaeuser(at)kloenschnack.de

www.bishop-gmbh.com

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