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Jens Weber geht von Bord

SCHIFFE UND MEERE 

Jens Weber geht von Bord

Wachwechsel auf der Cap San Diego

Willkommen und Abschied: Die Cap San Diego liegt auch unter neuer Chefin auf Erfolgskurs. FOTO: REUSS
Willkommen und Abschied: Die Cap San Diego liegt auch unter neuer Chefin auf Erfolgskurs. FOTO: REUSS
Die Cap San Diego steht unter neuem Kommando. Ann-Kathrin Cornelius ist Nachfolgerin von Jens Weber, der 13 Jahre lang das Sagen an Bord hatte und sich nun verabschiedete.

Ann-Kathrin Cornelius ist die neue Chefin auf der Cap San Diego. Jens Weber verabschiedete sich in den Ruhestand.
Ann-Kathrin Cornelius ist die neue Chefin auf der Cap San Diego. Jens Weber verabschiedete sich in den Ruhestand.
Das Schiffstagebuch der „Cap San Diego“ wird jetzt zum ersten Mal in der Geschichte des Frachters von einer Frau geführt. Nach 13 Jahren verabschiedete sich Kapitän Jens Weber in den Ruhestand Zum Wachwechsel war auch Dr. Hermann Klein vom Stiftungsvorststand an Bord des Museumsschiffes gekommen. Klein lobte den scheidenden Kapitän, der nun von Bord ging und symbolisch das Schiffstagebuch an seine Nachfolgerin überreichte. „Noch erfolgreicher kann ich mir die zurückliegenden Jahre nicht vorstellen. Das Schiff war in erbarmungswürdigem Zustand. Heute ist es gut in Farbe und voll funktionsfähig.“

Davon können sich tagtäglich Gäste überzeugen. Bei Gästefahrten entern Hunderte von Passagieren das Museumsschiff und tauchen ein in ein Stück Seefahrtsgeschichte, wie sie heute kaum noch erlebbar ist. Und wer an Bord übernachten möchte, muss sich drei, vier Jahre vorher anmelden“. Für Klein ein „grandioser Erfolg“.

Eine Geschichte, die nun von Ann-Kathrin Cornelius fortgeschrieben wird. Für sie steht die Fahrtüchtigkeit des Schiffes ganz oben. „Ich will das Schiff für die nächste Generation sichern.“

Autor: helmut.schwalbach@kloenschnack.de

www.capsandiego.de

SHANTY CHOR
Die „Tampentrekker“ kennt das ganze Land

Die „Tampentrekker“ zählen zu den bekanntesten Shantychören im Land
Die „Tampentrekker“ zählen zu den bekanntesten Shantychören im Land
Mit mehr als 2.000 Auftritten singen die „Tampentrekker“ in der Beliebtheit von Shanty-Chören ganz vorn mit. Gegründet 1976, singen und musizieren die Männer nicht nur vor Publikum, sondern auch zum eigenen Vergnügen. Deutschlandweit bekannt wurden die „Tampentrekker“ durch die TV-Sendung „Inas Nacht“. Am Fenster des Lokals „Schellfischposten“ steht der Chor und intoniert Seemannslieder. „Die Show hat extrem hohe Einschaltquoten“, sagt Rolf Sieger vom Shanty-Chor.

Zum Repertoire gehören Klassiker wie „Das Herz von St. Pauli“ und „Auf der Reeperbahn nachts um halbeins“.

Kürzlich erst war der Chor im Rahmen der legendären „Ahoi“-Party zu hören. Auch bei der Eröffnung des Hafengeburtages sind die „Tampentrekker“ stets dabei. Das Schöne an dem Chor: Neue Sänger und Musiker sind immer willkommen.

www.tampentrekker.de

GESCHICHTE
Blick zurück

Vor 50 Jahren, am 31. Mai 1968 legte das erste Containerschiff auf Waltershof an; früher badeten hier Kinder am Sandstrand des Schiffsanlegers Maakendamm. Ehemalige Bewohner des Stadtteils in Hamburg-Mitte erinnerten sich daran beim diesjährigen Treffen. Mitte Februar kamen über 100 ehemalige Bewohner des nach der großen Flut 1962 aufgegebenen Siedlungsgebietes Waltershof im „international seamen’s club DUCKDALBEN“ zusammen. Dabei ging der Blick zurück in die 50er und 60er Jahre. Damals war die Elbinsel Waltershof, die 1838 mit 121 Einwohnern zu Hamburg kam, noch ein quirliger Stadtteil. Über 4.000 Menschen lebten hier – bis zur großen Sturmflut in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar und bis zum Ausbau des Hafens.

Über Hamburger Klönschnack