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Leib & Seele, März 2018

LEBEN UND TREIBEN 

Leib & Seele, März 2018

ERNÄHRUNG
Zucker? – Unverarbeitete Lebensmittel liefern gesunde Süße

Zucker gehört mit zu den am häufigsten verwendeten Nahrungsmitteln und steht aufgrund seiner gesundheitsschädigenden Wirkung aktuell in der Kritik. Der Jahresverbrauch von Zucker liegt in Deutschland bei rund 35 Kilogramm pro Person. Das entspricht täglich rund 100 Gramm oder 32 Stück Würfelzucker und ist damit für die Gesundheit deutlich zu viel: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für Erwachsene, fünf Prozent des täglichen Energiebedarfs mit zugesetztem Zucker zu decken, also lediglich knapp 24 Gramm oder knapp acht Stück Würfelzucker täglich. Ausgenommen ist bei dieser Empfehlung der in frischem Obst, Gemüse und Milch enthaltene natürliche Zucker.

Aber ist Zucker denn gleich Zucker? „Nein“, sagt Wiebke Linnemann, Ernährungsexpertin der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. „Es kommt auf Zuckerart und -menge an, wenn sie einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Gewicht haben soll.“ Grundsätzlich gilt: Der klassische Haushaltszucker, aber auch industriell hergestellte Zuckerarten in verarbeiteten Lebensmitteln, wirken sich in zu hohen Mengen schädlich auf den Stoffwechsel im Körper aus, während der Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, für den täglichen Energiebedarf wichtig und gesund ist. Einfachzucker, die häufig in industriell gefertigten Lebensmitteln enthalten sind, werden vom Körper am schnellsten verstoffwechselt, was zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels führt. Heißhungerattacken sind damit vorprogrammiert.

Zudem kann der menschliche Körper diese einfachen Kohlehydrate nur in begrenzten Mengen speichern.


Weinhändler Gerd Rindchen:
WEIN DES MONATS

2015er Aragones de Sao Miguel – Der Überraschende

Gerd Rindchen
Gerd Rindchen
Immer wieder ruft dieser Rotwein ungläubiges Staunen bei den Menschen hervor: Dann, wenn ihn jemand das erste Mal probiert und erst anschließend den Preis erfährt. Der Aragones de Sao Miguel ist ein kraftvolles, lebendiges und ausdrucksstarkes Vorzeigeexemplar portugiesischer Rotweinkultur, dicht gepackt mit Aromen und voller, würziger Frucht. Er beseligt Sie allein schon durch seinen Duft mit betörenden Frucht- und Erdaromen, verströmt eine satte Mineralik und weckt Assoziationen von Leder und Tabak. Am Gaumen erleben Sie dann einen kraftvollen Antritt mit viel satter dunkler Frucht von Brombeeren und Heidelbeeren. Die ausnehmend weichen und seidensamtenen Tannine sind im mehrmonatigen Barriqueausbau vollendet geschliffen.

Das ist ganz große Winzerkunst von einem der besten Erzeuger Portugals – dem attraktiven jungen Alexandre Relvas, der sein Handwerk auf einem der renommiertesten Bordeaux-Châteaux erlernte. Aragones ist übrigens das portugiesische Synonym für den Tempranillo, die bedeutendste Rebsorte Spaniens. Dieser „portugiesische Tempranillo“ stellt einen Großteil der Produktion des Nachbarlandes souverän in den Schatten.

Flasche 8,95 Euro

Tischlerei Raab

Myrias Kücheim April
GOANISCHES GEMÜSECURRY

Wir sind gerade aus dem Urlaub zurück gekommen und im Kühlschrank waren noch Gemüsereste, die unbedingt verarbeitet werden mussten. Aber was macht man aus einer wilden Kombination aus Kartoffeln, Erbsen, Okra und Blumenkohl? In Indien nennt man das Sabji – eine eklektische Mischung aus allem, was gerade auf dem Markt zu haben ist.

Zubereitung:
Alle Zutaten für die Currypaste in den Mixer geben und glatt pürieren. Zur Seite stellen und das Gemüse in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel fein würfeln, die Chilis der Länge nach einritzen.

Das Kokosnussöl erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten, das restliche Gemüse dazugeben und 5 Minuten unter häufigem Rühren anbraten. Die Currypaste dazugeben und unterrühren, mit Wasser aufgießen und zugedeckt 30 Minuten kochen lassen bis das Gemüse gar ist, eventuell Wasser nachgießen, wenn das Curry zu trocken wird. Mit Reis und Chutney servieren. Klassisch wird es auf Metalltellern serviert und mit den Händen gegessen, aber man muss nicht alles mitmachen …

Zutaten für 4 Personen:

Curry Paste:
100 g Kokosraspeln
3 Knoblauchzehen
2 TL Paprikapulver
1 TL Korianderpulver
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
1 TL Tamarindenmark oder Apfelessig
1 kleine Zwiebel
etwas Wasser
4 Kartoffeln
1 kleiner Blumenkohl
2 Tassen Erbsen
12 große Okra Schoten
1 Zwiebel
1-2 Chilis
2 EL Kokosnussöl dazu Reis und Chutney

Guten Appetit!

Dr. O. Campe & Co e.K.

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