Home / Magazin / Gesellschaft / Persönliches 2, November 2017

ANZEIGE

Persönliches 2, November 2017

GESELLSCHAFT 

Persönliches 2, November 2017

Neujahrsempfang geht, der Direktor auch 

Der Blankeneser Neujahrsempfang zieht um und findet ab Januar 2018 auf dem Süllberg statt, FOTO: SCHWARZ
Der Blankeneser Neujahrsempfang zieht um und findet ab Januar 2018 auf dem Süllberg statt, FOTO: SCHWARZ
Der legendäre Treff (mittlerweile im 23. Jahr) wechselt auf den Süllberg (11. Januar 2018). Das Hotel Louis C. Jacob, seit 1999 Austragungsort des gesellschaftlichen Höhepunkts zum Jahresbeginn, wird umgebaut.

Jost Deitmar (oben) wirkte fast 20 Jahre, Frank Wesselhoefft geht nach nur sechs Monaten, Judith Fuchs-Eckhoff ist neu
Jost Deitmar (oben) wirkte fast 20 Jahre, Frank Wesselhoefft geht nach nur sechs Monaten, Judith Fuchs-Eckhoff ist neu
Der Start ist für den 12. Januar vorgesehen und sollte mit dem Verlassen des letzten Gastes beginnen, die untere Etage ist dann bereits geschlossen. Das hätte zur Folge, dass 300 Gäste von der Liste gestrichen werden müssen. Doch der BLANKENESER NEUJAHRSEMPFANG wächst und wird nun ab 2018 im Herzen Blankeneses stattfinden. Rund 1.000 geladene Gäste können sich freuen, denn es wird kein langweiliger Abend … Dem Jacob sei gedankt für 18 Jahre tolle Zusammenarbeit. Alles Gute für die Zukunft, bewegt das Hotel sich doch nach dem Abgang von Jost Deitmar – und nun Frank Wesselhoefft – in stürmischer See. Neu-Direktorin Judith Fuchs-Eckhoff muss die Segel neu setzen, denn der Wind weht.

DER SABBELBÜDEL

BELANGLOSES · BEWEGENDES · EMPÖRENDES

Die Nase läuft, der Hals schmerzt, der Kopf dröhnt, die Augen glänzen fiebrig und das Tempotaschentuch ist mal wieder weit weg. Ich atme mit offenem Mund, weil die Nase nicht nur läuft, sondern auch zu ist. Die Stimme klingt nasemäßig gepresst und überhaupt ist alles Scheiße. Ich muss ins Bett, ihr könnt mich mal … Draußen ist November. Grauer Himmel mit hellgrauen Wolken. Wo ist mein Nasenspray? Die Bäume bieten als schwarzes Gerippe dem Sturm weniger Angriffsfläche. Der elfte Monat ist der, der sich meistens in Schwarz-Weiß zeigt. Hilflose Blätter fliegen am Fenster vorbei und die Nase läuft immer noch. Oder schon wieder? Mein Hals kratzt und vor meinem Bett tummeln sich Hundertschaften benutzter Papiertaschentücher. Regen trommelt, Wind pfeift, Blätter fliegen, Zweige brechen. Im Fernsehen läuft ein Schwarz-Weiß-Film. Ich dreh’ mich auf die Seite und träume in Farbe – vom nächsten Mai.

Über Hamburger Klönschnack