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Persönliches 2, Juni 2017

GESELLSCHAFT 

Persönliches 2, Juni 2017

Katja M. Hassler,

Katja M. Hassler stellt im Witthüs aus
Katja M. Hassler stellt im Witthüs aus
Illustratorin vom Blankeneser Mühlenberg, zeigt, was sie kann. Vom 1. bis zum 30. Juni präsentiert die Künstlerin einen Querschnitt durch ihre Arbeiten der letzten 10 Jahre. Und da schöne Werke nun einmal ein schönes Umfeld brauchen, kann man das Ergebnis des Schaffens im Hirschpark bei Witthüs begutachten. Das Witthüs hat montags zu und ansonsten hin und wieder geschlossene Gesellschaften – also vorher anrufen (86 01 73), damit man nicht vor verschlossenen Türen steht.

Nils Jacobsen,

Hygge-Chef Nils Jacobsen
Hygge-Chef Nils Jacobsen
Chef im ehemaligen Landhaus Flottbek, das jetzt mit dem Namen „Hygge“ daherkommt, hat Nägel mit Köpfen gemacht. Mit dem dänischen Wort für „gemütlich“ ist ihm ein Relaunch seiner Gastronomie gelungen, dem aus dem Stand die Fans folgen. Grund genug, den Träger des Wikinger-Bartes zur Zukunft der Gastronomie zu befragen. Das können Sie auf Seite 24 lesen.
DER SABBELBÜDEL

BELANGLOSES · BEWEGENDES · EMPÖRENDES

Was geht ab, Alter?“, fragt der 15-jährige Schüler seinen gleichaltrigen Freund. In der Altersklasse steht die Bezeichnung „Alter“ für saloppes Schulterklopfen und ist fraglos akzeptiert. Kürzlich begrüßten sich auf dem Wochenmarkt zwei deutlich im Alter Fortgeschrittene – so ca. Mitte 80 – mit dem Spruch: „Na, du Spund!“, was als schlichter Grünschnabel gilt. Was sich hier in schnöder Begrüßungsfloskel ausdrückt ist nichts weiter als Tatsachenverdreherei. Der junge Mensch strebt nach Alter und formuliert Altersangaben überkorrekt mit: „Ich bin vierzehndreiviertel!“. Der alte Mensch reduziert seine 86 Jahre gern mit dem Satz: „Ich bin schon über 80 …“ Würde der Vierzehndreivierteljährige sechs Jahre weglassen und verbal bei schlappen acht Jahren landen? Niemals nicht! Karl Lagerfeld hatte übrigens stets ein paar Jahre „vergessen“ – was eigentlich auch egal ist, denn Alter ist nur eine Summe von Zahlen und kein Verdienst!

Über Hamburger Klönschnack