Home / Magazin / Gesellschaft / Machen Kleider Leute?

ANZEIGE

Machen Kleider Leute?

GESELLSCHAFT

Machen Kleider Leute?

Zeig’ mir, wie du aussiehst, und ich sag’ dir, wer du bist! 

Tweed-Lord zu Blankenese. Anglophil und stilsicher kombiniert er Halstuch und Schnauzer zu Tweedjackett, Budapester und Karo-Schirm 
Tweed-Lord zu Blankenese. Anglophil und stilsicher kombiniert er Halstuch und Schnauzer zu Tweedjackett, Budapester und Karo-Schirm 
Das Motto: Hip auch im Alter. Ohne Honecker-Beige oder Kurzhaarfrisur, dafür mit roten Nietenstiefeletten und Glitzertasche
Das Motto: Hip auch im Alter. Ohne Honecker-Beige oder Kurzhaarfrisur, dafür mit roten Nietenstiefeletten und Glitzertasche
Halten sich an den vorgegebenen Stil des Handbuchs „Wie kleide ich mich touristisch?“ – Einziger Makel: Fehlende Funktionssocken zur Sandalette und Bauchgurt 
Halten sich an den vorgegebenen Stil des Handbuchs „Wie kleide ich mich touristisch?“ – Einziger Makel: Fehlende Funktionssocken zur Sandalette und Bauchgurt 
Persönlichkeiten drücken sich durch Kleidung aus, ob sie wollen oder nicht. Mit sicherer Entscheidung oder mit wahllosem Griff – das Unbewusste wählt mit. Im Zeitalter der maßlosen Individualität sind jedoch die Regeln gesprengt, das Erkennen schwieriger

Der arme und schüchterne Schneiderlehrling Wenzel Strapinski sucht Arbeit. Er besitzt wenig, achtet aber auf sein Äußeres. Bei seiner Ankunft im reichen Goldach wird er aufgrund seiner Kleidung ehrenvoll begrüßt und für einen polnischen Grafen gehalten.

So weit Gottfried Keller und seine Novelle von 1874 „Kleider machen Leute“. Menschen ließen sich damals mehr noch als heute von Äußerlichkeiten und Statussymbolen blenden. Damals wie heute haben Hochstapler leichtes Spiel.

Gelegentlich wird von der Tyrannei der Mode gesprochen. Bei näherem Hinsehen entpuppt sie sich jedoch als Spiel mit Regeln, ein Zeichensystem im historischen Wandel. „Im bürgerlichen Zeitalter ist Mode weiblich geworden, Männer kommen unscheinbar im Anzug daher“, so Barbara Vinken in ihrer 2014 erschienenen Kulturgeschichte der Mode „Angezogen“. 

„Lieber als mit einer aufgedonnerten Tussi möchte doch jeder mit einer Lady in Chanel ausgehen.“

Clint Eastwood 

Tadellos gekleidet. Kommt gut bei Damen an, die vom Reihenhaus träumen FOTO: FOTOLEDHAR_FOTOLIA.COM 
Tadellos gekleidet. Kommt gut bei Damen an, die vom Reihenhaus träumen 

FOTO: FOTOLEDHAR_FOTOLIA.COM 
Lady in Pink. Hat den Mädchenlook nie ganz abgelegt. Träumt auch von pinken Yachten? 
Lady in Pink. Hat den Mädchenlook nie ganz abgelegt. Träumt auch von pinken Yachten? 

Das mag für Vorstandsetagen und Banken gelten. Wer offenen Auges durch die Straßen Hamburgs geht, findet die ganze Bandbreite textiler Irrungen und Wirrungen. Zwischen Othmarschen und Rissen etwa ist jede Farbe erlaubt, so ein Kalauer. „Hauptsache sie ist Blau“. Wobei einige Herren durchaus Mut zur Farbe beweisen. Unerschrocken ziehen sie maisfarbene oder knallrote Cordhosen über.

Schon Mickey Mouse trägt eine rote Hose. Asterix sowieso, und auch Pinocchio kommt nicht ohne sie aus. Zugestanden, diese kleine Liste ist nicht geeignet, um dem modebewussten Mann rote Beinkleider als dringend benötigte Anschaffung zu empfehlen. Und für viele deutsche Jeansträger ist die Vorstellung, eine rote Hose zu tragen, noch immer schockierend. Doch was vor einigen Jahren zunächst ganz zaghaft andeutete, drängt inzwischen immer häufiger auf die Straßen. Mann trägt rote Hose. Frau übrigens auch.

Es gibt einen weiteren Grund für die Beliebtheit roter Hosen: Denn die Liebe zur roten Hose wurzelt nicht nur in der Tradition des englischen Landadels und deren ironischer Modifikation durch die Sloanies. Der zweite Impuls stammt aus Neuengland, mithin von der amerikanischen Ostküste: Ende der fünfziger Jahre begann sich bei den Studenten in Harvard, Princeton, Yale und anderen Ivy-League-Universitäten der Preppy-Look durchzusetzen. Seitdem gehören dazu neben Button-Down-Hemden, bunten Pullovern, Cardigans, farbenfrohen Socken und den unvermeidlichen Penny Loafers auch Nantucket Reds-Hosen in einem blassen Rot, die mit zunehmendem Alter ins Zartrosa wechseln. Diese werden von „Murray’s Toggery Shop“ auf Nantucket, einer Insel dreißig Meilen südlich vor Cape Cod, produziert. 

Ursprünglich gehörten solche roten Hosen zusammen mit einem blauen Blazer zum offiziellen Outfit des legendären „New York Yacht Club“, der mit dem Schoner „America“ im Jahr 1851 den ersten – später nach dem Siegerschiff benannten – America’s Cup gewann. Aus diesem Umfeld stammt wahrscheinlich auch die Legende, dass nur der jenige eine rote Hose tragen darf, der den Atlantik überquert hat – und zwar nicht an Bord eines Airbus, sondern eigenhändig per Segelschiff.

Nun ist so mancher Herr in roten Hosen manchmal nur mit dem Tuckerboot bis Schweinsand oder mit dem Halunderjet bis Helgoland gekommen.

Gruß vom Förster: grüner Hut, grüner Parker, grüne Schürze. Gut gewappnet für Feld und Flur 
Gruß vom Förster: grüner Hut, grüner Parker, grüne Schürze. Gut gewappnet für Feld und Flur 

Farbenfroh, flatterig, fransig. Ein Mix aus Sommerkluft und Ibiza-Hippie-Chic kombiniert zum aktuellen Trend der löchrigen Jeans 
Farbenfroh, flatterig, fransig. Ein Mix aus Sommerkluft und Ibiza-Hippie-Chic kombiniert zum aktuellen Trend der löchrigen Jeans 
„Ein Herr ist nicht modisch, er kleidet sich“, so das Credo eines Hamburger Herrenausstatters. Dirk Dietrich, seit 30 Jahren in der Textilbranche, bestätigt, den Kunden in den Elbvororten gehe es um Langlebigkeit und gute Qualität. „Die Sachen dürfen nicht zu aufregend sein.“ Mitarbeiterin Grit Hartenstein lobt: „Hamburger haben das beste Stilempfinden.“

Ein Gang durch verschiedene Stadtteile Hamburgs zeigt, wie verschieden das Stilempfinden sein kann. So wird Individualität in der Schanze hoch geschätzt. Einige Hipster wirken, als stünden sie lange vor dem Spiegel, um dann eine sorgfältig gepflegte Lässigkeit zelebrieren zu können. 

In Stadtteilen wie Sternschanze schreiten Dandys über die Straße, ohne dass größere Notiz von ihnen genommen wird. Ist das nun Toleranz oder doch nur Gleichgültigkeit, weil die meisten Menschen hauptsächlich sich selbst im anderen spiegeln?

Genau das wird dem Dandy nachgesagt. Der Dandy, so Barbara Winken in ihrem Buch, „ist ein Mann, dessen Sinn und Bestimmung es ist, Kleider zu tragen. Er gilt als Zugpferd der Mode, oder um es moderner zu sagen als Trendsetter.“ In seriösen Stadtteilen wie Nienstedten oder Othmarschen sind Dandys so selten wie ein Barracuda in der Elbe. 

Unsere kleine Bildergalerie an Elbvorortlern im Einzelnen: Tweedjackett, Seidenschal, Lederschuhe, Hose mit Bügelfalte, gepflegtes Oberhemd: Ein klassischer Auftritt, anglophile Attitüde und ein freundliches Wesen wird durch diesen Kleidungsstil vermittelt. Niemand wird deshalb nervös, keiner wechselt die Straßenseite.

Mode ist ein Phänomen mit unwiderstehlichem Reiz, dem sich selbst puritanische oder diktatorische Gesellschaften nicht verschließen können.
Heimatverbundenheit beweist der maritime Hanseat ganz in Blau mit Schirmmütze, goldgeknöpftem Doppelreiher und natürlich einem Regenschirm 
Heimatverbundenheit beweist der maritime Hanseat ganz in Blau mit Schirmmütze, goldgeknöpftem Doppelreiher und natürlich einem Regenschirm 
Nein, kein Taliban. Ein Hipster. Er hält sich wacker im Stadtbild und meint seinen Auftritt völlig ernst FOTO: SHARPLANINAC_FOTOLIA.COM 
Nein, kein Taliban. Ein Hipster. Er hält sich wacker im Stadtbild und meint seinen Auftritt völlig ernst 

FOTO: SHARPLANINAC_FOTOLIA.COM 
Im Kleiderschrank finden sich Pastelltöne, Weiß und Beige. Sie kombiniert weiße Hose, helles Oberteil und mintfarbenen Mantel zum spätsommerlichen Look 
Im Kleiderschrank finden sich Pastelltöne, Weiß und Beige. Sie kombiniert weiße Hose, helles Oberteil und mintfarbenen Mantel zum spätsommerlichen Look 
Das kann schon bei einem über und über tätowierten Muskelmann anders sein. Klimpern die Ketten am Hals und anderswo, dann blickt der traditionelle Elbvorortler schon mal etwas irritiert.

Farbenfrohe Erinnerungen an den ersten Ibiza-Besuch wecken Mutter und Tochter Gabriele Evers und Natalie Kirstein. Gemeinsam betreiben sie die Boutique „Peace Love Unique“. Dabei legen sie besonderen Wert auf den in den 70er Jahren auf Ibiza entstandenen Kleidungsstil. Der verströmt damals wie heute gute Laune. „Die Sachen sind sehr verspielt und weiblich“, so Boutique-Inhaberin Kirstein. Kunden und Passanten finden das bei Mutter wie Tochter bestätigt.

Als das Gegenteil von verspielt und weiblich gelten Hosenanzüge für Frauen. Gern getragen von Führungskräften und Beraterinnen. Der Hosenanzug als Signal der Emanzipation, dem Drang in die Führungsetagen vorzudringen?

Nicht jeder stimmt da zu. Die Businesswelt, der Kampf um Anerkennung, so der Schriftsteller Wilhelm Genazino, „das sind antrainierte Verhaltensweisen, die nicht zu einem weiblichen Wesen passen.“ Frauen seien Opfer einer Politik, so der Büchnerpreisträger, die ihnen seit Jahren erfolgreich einredete, „dass sie einen anstrengenden Job brauchen, um sich selbst zu verwirklichen.“ Für Genazino „ein riesiger Beschiss“.

Beim Hosenanzug für die Dame wird deutlich, wie gesellschaftlicher Wandel auf die Mode durchschlägt. 

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Karl Lagerfeld 

Seltenes Exemplar von Dandy. Leider ging mit Fritz Raddatz eines der letzten. Der Dandy lebt, um sich anzuziehen FOTO: LISA F. YOUNG_FOTOLIA.COM   
Seltenes Exemplar von Dandy. Leider ging mit Fritz Raddatz eines der letzten. Der Dandy lebt, um sich anzuziehen FOTO: LISA F. YOUNG_FOTOLIA.COM   
Im Retro-Chic kombiniert die Romantikerin Blümchenkleid zu flachen Lederstiefeln und halboffenen Haaren, die farblich an ein romantisches Getreidefeld erinnern
Im Retro-Chic kombiniert die Romantikerin Blümchenkleid zu flachen Lederstiefeln und halboffenen Haaren, die farblich an ein romantisches Getreidefeld erinnern
Sie kleidet sich wie ein Mann, ist dabei weitgehend eine Frau geblieben. Im Businesskostüm verströmt sie einen Hauch von Macht – worüber auch immer FOTO: MARKUS MAINKA_FOTOLIA.COM  
Sie kleidet sich wie ein Mann, ist dabei weitgehend eine Frau geblieben. Im Businesskostüm verströmt sie einen Hauch von Macht – worüber auch immer 
FOTO: MARKUS MAINKA_FOTOLIA.COM  
Ähnliches gilt für die Freizeitmode. Viele Menschen unterscheiden kaum noch zwischen Job und Freizeit. So findet sich im Büro die Sandale, das T-Shirt, die Cargohose. Ob zum Stadtbummel oder in der Kantine – der Look ist stets derselbe. „Vor allem praktisch muss es sein“, so ein Tourist auf dem Weg vom Blankeneser Bahnhof ins gern besuchte, in keinem Reiseführer fehlende Treppenviertel.

Ästhetik, Grazie, Anmut sind ohnehin Attribute, die in nördlichen Breiten weit seltener sind als etwa im Mittelmeerraum. Wobei Grazie weniger mit Körperfülle zu tun hat, als manche vermuten.

Nun sorgen hochhackige Schuhe für einen anderen Gang als Badelatschen. In festem Schuhwerk fühlt sich auch ein Mann anders als in Flipflops. Das weiß auch ein Modedesigner wie Stefan Eckert.

Ohnehin wird der Zusammenhang von Kleidung, Körpergefühl und Auftreten häufig unterschätzt. Wer im Smoking unterwegs ist, wird sich völllig anders fühlen als ein Jeansträger.

„Modisches Verhalten heißt Mut zum Experimentieren wie Unterwerfung unter die ästhetische Norm, Betonung der Individualität wie Nachahmung anderer, Rivalität wie das Mühen um soziale Anerkennung, sie dient der Erotik wie der Scham“, so die „Zeit“ vor vielen Jahren.

Erotik in der Mode ist in dieser Zeit ein heikles Thema. Verfechterinnen der Gender-Ideologie sind eifrig bemüht, Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu nivellieren.

Als 2011 zum großen Finale von Jean Paul Gaultiers Schau in Paris das Brautkleid auf dem Laufsteg erschien, war das mehr als der übliche Abschluss einer Haute-Couture-Show – es war eine Sensation. Denn erstmals steckte in einem solchen Brautkleid ein Mann: das Model Andrej Pejic.

Frauen schlüpfen in die Rollen von Männern, Männer werden zu Frauen. Mitunter ist nicht einmal auszumachen, wer Frau ist und wer Mann.
Die traditionelle Blankeneser Tracht beinhaltet einen langen Rock, farbenfrohe Tücher und einen Hut. Tanzt gerne den Blankeneser Fischtanz 
Die traditionelle Blankeneser Tracht beinhaltet einen langen Rock, farbenfrohe Tücher und einen Hut. Tanzt gerne den Blankeneser Fischtanz 

Blaue Hose, rotes Shirt. Fast alles richtig gemacht FOTO: JANINA DIERKS_FOTOLIA.COM  
Blaue Hose, rotes Shirt. Fast alles richtig gemacht FOTO: JANINA DIERKS_FOTOLIA.COM  

Kombiniert Kleines Schwarzes mit Flipflops und Hund. Damit ist sie auf den Ernstfall vorbereitet und kann sich nach kurzem Schuhwechsel ins Nachtleben stürzen 
Kombiniert Kleines Schwarzes mit Flipflops und Hund. Damit ist sie auf den Ernstfall vorbereitet und kann sich nach kurzem Schuhwechsel ins Nachtleben stürzen 
Hört gern Metall, trägt Totenkopf-Schmuck und liebt Tätowierungen. Betont seinen weichen Kern durch harte Schale mit Camouflagehosen und Bandshirt 
Hört gern Metall, trägt Totenkopf-Schmuck und liebt Tätowierungen. Betont seinen weichen Kern durch harte Schale mit Camouflagehosen und Bandshirt 
Spätestens seit diesem spektakulären Auftritt war Pejic, ein in Bosnien geborener Australier, das model of the moment. Mehr als jeder oder jede andere vor ihm verkörperte er einen Trend, der über den Wechsel von Farben, Stoffen und Silhouetten hinausgeht: die Auflösung der Grenze zwischen den Geschlechtern. Frauen schlüpfen in die Rollen von Männern, Männer werden zu Frauen. Mitunter ist nicht einmal mehr auszumachen, wer Frau ist und wer Mann. Und es interessiert auch nicht. Steht die Mode vor der nächsten sexuellen Revolution? Wird Mode nach dem androgynen Look der neunziger Jahre jetzt vollends geschlechtslos?

Jüngere Menschen zucken bei solchen Gedanken mit den Schultern, ältere reagieren irritiert. Wäre es wirklich so schlimm, Männer und Frauen verschmölzen zu einem Wesen? Immerhin wäre es das Aus für Trophäenfrauen und parasitäre Ehepartnerinnen. Schon vor Jahren liefen vereinzelt Männer in Röcken über die Straße. Heute laufen sie in Modeschauen mit und das Publikum jubelt.

Die Theorie, dass Mode den ganzen Menschen erfasst, bekommt durch die Annäherung von Mann und Frau eine weitere Bestätigung. Mode als „soziales Totalphänomen“. Denn Mode schafft nichts aus sich selbst heraus, sondern spiegelt die Gesellschaft wider. Wenn Rollen sich verändern, wenn über die Gleichstellung von Mann und Frau, über Quoten und Väter in Elternzeit diskutiert wird, wenn Elton John und sein Lebensgefährte mithilfe einer Leihmutter ein Kind bekommen – dann entstehen neue Vorbilder.

Ältere Menschen mögen bei solchen Gedanken wehmütig an die Zeit denken, als klar definiert war, was als männlich, was als weiblich gilt.

Noch überschaubarer war die Zeit bei Gottfried Keller. In seiner Novelle „Kleider machen Leute“ siegt die Liebe, die Persönlichkeiten von Wenzel Strapinski und Nettchen, der Tochter des Amtsrates von Goldach, über das Äußere. Echte Gefühle besiegen die Standesunterschiede.

Losgelöst von der edlen Kleidung des Wenzel Strapinski.

Autor und Fotos: helmut.schwalbach(at)kloenschnack.de
Fotolia Redaktionelle Mitarbeit: Johanna Raedeke  

Krüll Premium Cars GmbH

Über Hamburger Klönschnack